Flugangst-Coaching gewinnen

freyflug-button-sidebar_GewinnSie haben Flugangst, aber Sie glauben nicht so recht daran, dass ein eKurs helfen kann – auch wenn viele Teilnehmer von super Erfolgen berichten (hier)?

Vielleicht ist dann meine “Plus-Version” was für Sie, also der eKurs plus Betreuung per Mail über den gesamten Kursverlauf plus ein persönliches Coaching mit mit (z.B. per Skype oder am Telefon, je nachdem, wo Sie sind).

Das hat natürlich seinen Preis, weil Zeit das Kostbarste ist, das ich zu verteilen habe. Außerdem kann ich (eben deshalb nur sehr wenige solcher Coachings anbieten.

Bis zum 31.Juli 2014 gibt es nun in Kooperation mit dem Reisefüher-Verlag “Marco Polo” die bisher erste Möglichkeit, ein “PlusCoaching” mit mir zum Thema Flugangst zu gewinnen. Tolle Sache!

Hier geht es zum Gewinnspiel.

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Wovor GENAU hat man Angst, wenn man Prüfungsangst hat?

DAS hat mich bei unserer facebook-Befragung zum Thema Prüfungsangst besonders interessiert. Hat “man” (also unsere knapp 140 Umfrage-Teilnehmenden) besonders Angst vor der öden, stressigen Vorbereitungszeit? Oder eher davor, einen Blackout in der Prüfung zu haben? Oder davor, was passiert, wenn man die Prüfung versiebt?

Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, dass man zumindest auch vor der Vorbereitungszeit Angst hat. Das war aber nicht der Fall, kaum jemand hat auf diesen Zeitraum bezogene Ängste genannt. Die meiste Angst herrscht vor den KONSEQUENZEN der Prüfung. Also davor, was passiert, wenn man durchfällt oder schlechte Noten hat.

Interessant fand ich, dass es einerseits die “inneren” Konsequenzen gab, die man befürchtete. Also “den eigenen Erwartungen nicht zu entsprechen” oder “wichtige Ziele nicht erreichen zu können”.  Und dann gab es eine andere Gruppe, die Angst vor “äußeren Konsequenzen” hatten. Wütenden Eltern. Oder schlechten Jobchancen. Natürlich gibt es auch beides. Sowohl Angst davor, sich selbst zu enttäuschen, wie auch keinen Job zu bekommen.

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 Und wie genau sieht Prüfungsangst aus?

Die meisten Symptome, die uns genannt waren, waren gar nicht unbedingt Angst und Panik (das gab es auch, klar), sondern lagen auf körperlicher Ebene: Schlafprobleme, innere Unruhe, Magen-/Darmprobleme, Herzrasen, Zittern. Nicht schön.

Symptome Prüfungsangst

Zum Abschluss noch eine Visualisierung davon, wieviel Angst zum Zeitpunkt der Befragung empfunden wurde. Immerhin etwa ein Fünftel erlebte gerade sehr starke Angst, etwa gleich viel berichtete über “gar keine Angst” und knapp die Hälfte immerhin über  eine mittelstarke Ausprägung der  Angst.

 

Momentane Angstausprägung insgesamtWer lernen will, seine Prüfungsangst zu bewältigen, kann sich freuen: Ab Montag den 23. Juni 2014 öffnen die Tore des eKurses gegen Prüfungsangst wieder seine Tore. Nur bis zum 31.Juli und voraussichtlich zum letzten Mal dieses Jahr.

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Wer hat Prüfungsangst?

138 Menschen haben bei userer Befragung* auf facebook zum Thema Prüfungsangst mitgemacht. So viel Interesse hätte ich nicht erwartet. Denn ich gehe einmal davon aus, dass man eher an einer Umfrage teilnimmt, die einen interessiert, von deren Thema man also zumindest etwas betroffen ist.

Zunächst einmal zu einem Thema, das (für mich überraschenderweise) immer wieder von Interesse ist. Wer hat mehr Angst – Männer oder Frauen? Wissenschaftlich hochkarätige Studien sagen immer einmal wieder, dass etwa 1/3 der von Ängsten betroffenen Männer und 2/3 Männer sind. In unserer Umfrage haben sich deutlich mehr Frauen als Männer als am  Thema interessiert “ge-outet”, mehr als 90% der Teilnehmenden waren weiblich. Haben also nur 10% der Männer Prüfungsangst, aber 90% der Frauen? So kann man das natürlich sicher nicht sehen.

Ich gehe davon aus (so wird das jedenfalls auch immer wieder von “echten” Studien berichtet), dass Frauen sich leichter damit tun, sich zu einem schwierigen persönlichen Thema zu bekennen und auch damit, sich aktiv damit zu beschäftigen. Ich fände es schade, wenn diese Tendenz bei den jungen Betroffenen (denn die Mehrheit unserer Teilnehmenden war ja unter 25, siehe das zweite Bild weiter unten) noch mehr ausgeprägt wäre als beim Durchschnitt. Denn weiter kommt man ja mit seinen Schwierigkeiten eher, wenn man sich direkt und aktiv damit auseinandersetzt.

Aber vielleicht stimmt es auch einfach nicht und die Tatsache, dass so viel mehr Frauen wie Männer mitgemacht haben, ist Zufall. Mag sein (hoffentlich). Zumal sich dann herausstellte, dass die Männer, die mitgemacht haben, über deutlich schwerwiegendere Symptome der Prüfungsangst berichteten als die Frauen. Auch darüber mehr weiter unten.

Interessant war auch, dass die Schüler und Schülerinnen, die mitgemacht haben, über deutlich massivere Ängste berichtet haben, als die Studierenden. Ob das daran liegt, dass ein Schulabschluss von den meisten als “absolut zu erreichen” gilt? Und man sich mit diesem Gedanken sehr stressen kann? Oder wird man mit zunehmendem Alter cooler? Dazu hätteich gerne die Teilnehmenden interviewt, diese Möglichkeit hatte ich aber leider nicht.

 

Screenshot 2014-06-15 18.57.49

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In unserer Prüfungsangst-Umfrage stellte sich dann außerdem heraus – vielleicht nicht sehr überraschend für das Medium – , dass vor allem Jüngere sich beteiligten. Das heisst unter anderem, dass unsere Ergebnisse vor allem etwas über die unter 25jährigen aussagen. Man könnte die Beteiligung natürlich auch so interpretieren, dass vor allem die Jüngeren von Prüfungsangst betroffen sind und deshalb bei dem Thema aufhorchen (und mitmachen). Immerhin gab es aber doch auch einige Teilnehmenden um die 30, auch welche über 40 und sogar noch welche über 50.

 

Alter der Befragten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entsprechend der Altersverteilung waren dann auch die meisten der Teilnehmenden Schüler/-innen oder Studierende. Einige Auszubildende gab es und dann noch einige, die sich nach Schule/Studium/Ausbildung befinden.

 

Ausbildung der Befragten
Schüler ängstlicher als Studierende
Prüfungsangst bei Männern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* die wie schon gestern erläutert, keine statistisch-wissenschaftliche Umfrage ist oder sein will, sondern ein aktuelles Stimmungsbild zeigt.

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Was hilft bei Prüfungsangst?

Was bei Prüfungsangst hilft, ist leider nicht ganz einfach zu sagen. Denn wir sind alle keine Maschinen und passen alle nicht durch Schablonen.

Um etwas mehr zu erfahren, habe ich vor einigen Wochen eine Umfrage auf facebook gestartet – mit interessanten Ergebnissen. In den nächsten Tagen werde ich die wichtigsten Erkenntnisse veröffentlichen.

Dabei ging es zunächst gar nicht darum, was hilft, sondern darum, was Stand der Dinge ist. Wie es sich also mit der Prüfungsangst verhält, ob Prüfungsangst wirklich so verbreitet ist, wie manchmal behauptet wird. Und solche Dinge. Eine der Fragen war daher:

Kennen Sie Prüfungsangst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die überwiegende Mehrheit unserer Befragten kennt Prüfungsangst sehr wohl. Wenn Sie dies als Betroffene/r lesen, kann das vielleicht zumindest ein kleiner Trost sein: Alleine sind Sie damit sicher nicht.

Noch einmal zur Umfrage selbst: Immerhin 140 Teilnehmende gab es. Natürlich kann eine solche “wilde Umfrage” nicht wissenschaftlichen Standards standhalten. Und vielleicht sind die Ergebnisse zum Thema Prüfungsangst nicht so aussagekräftig, wie gelernte Statistiker sich das wünschen. Möglicherweise wäre das Ergebnis also ganz anders ausgefallen, wenn ich z.B. in einer Uni-Mensa Studierende abgefangen und befragt hätte. Oder wenn ich die Möglichkeit hätte, gleich große Gruppen in verschiedenen Altersklassen oder in verschiedenen Ausbildungsgruppen zu befragen. Diese Möglichkeiten habe ich leider nicht, deshalb muss es so reichen. Und ist auch so interessant genug.

Wenn Sie etwas gegen Ihre Prüfungsangst tun möchten, dann ist vielleicht mein eKurs gegen Prüfungsangst genau das Richtige für Sie? Bald öffnet er wieder seine Tore, genaueres erfahren Sie hier. un möchten, dann ist vielleicht der eKurs gegen Prüfungsangst genau das Richtige für Sie? Bald öffnet er wieder seine Tore, genaueres erfahren Sie hier.

Und im Laufe der nächsten Tage werde ich noch ein wenig mehr über die Umfrageergebnisse berichten.

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Wann geschieht Psychotherapie?

Merkwürdige Frage?

Vielleicht auch nicht.

Psychotherapie findet typischerweise einmal pro Woche statt, eine Stunde.

Eine Woche hat 7×24 Stunden, also 168 Stunden. Abzüglich der Therapiestunde gibt es also 167 “Nicht-Therapiestunden”.

 

Psychotherapie als Wunderpille?

Viele Menschen kommen in Psychotherapie, wie man vielleicht zum Arzt geht: In der Hoffnung, der Fachmann/die Fachfrau hat “die Wunderpille”, die “richtige Antwort”, “die ultimative Problemlösung”.

Die verständliche Hoffnung ist, dass das Problem (die Ängste, die Depression, das Trauma, der Stress, die Essstörung etc.) “gelöst wird”. Passiv, vom Profi.

Gar nicht so selten höre ich als Antwort auf meine Frage “Was führt Sie zu mir, in Psychotherapie?” eine Variation des Satzes: “Ich weiß auch nicht genau, mein Arzt (Mann, Frau, Lehrer etc) meint, es sei eine gute Idee”.

So verständlich der Wunsch ist, eine belastende Symptomatik endlich los zu sein. Und endlich “die richtige Adresse” gefunden zu haben, die hilft. So wenig kann ein inneres Problem von außen gelöst werden. Durch einen “Profi-Tipp” etwa.

“Was???” ist dann typischerweise die Antwort. “Ich dachte, Sie sind Fachfrau für mein Problem? Warum soll ich denn dann zur Psychotherapie, wenn Sie mir auch nicht helfen können?”

Nachvollziehbare Frage.  Aber nicht die richtige Frage.

Die richtige Frage ist:

Was muss ich anders machen, damit es mir anders geht?

psychiatrist examining a male patientWie genau hilft Psychotherapie? Die Psychotherapieforschung hat viel dazu beigetragem, dass man inzwischen recht gut versteht, welche Faktoren wirklich dauerhaft  Veränderungen bewirken. Das weiß man heute wirklich viel besser, als noch vor ein paar Jahren. Trotzdem gibt es selten eine einfache Antwort.

 

Leider/glücklicherweise ist unsere Psyche doch recht komplex.

Kurz gesagt ist die Expertise eines Psychotherapeuten/einer Psychotherapeutin nicht, einem Patienten/einer Patientin zu sagen “wo’s lang geht”. Wenn das nützen würde, hätten wir alle keinerlei Problem. Denn theoretisch kennen wir meistens die Antwort. Oder können sie googeln.

Was eine Psychotherapie ausmacht, ist vielmehr, dass der Therapeut/die Therapeutin genau auf den Patienten/die Patientin abgestimmte Impulse gibt. Das können durchaus auch spezifische Informationen sein. Beispielsweise darüber, warum in einem bestimmten Fall (Warum ich? Warum jetzt?) eine Panikattacke auftritt. Und darüber, was sinnvollerweise die Schritte sind, die der/die Betroffene unternehmen kann, um wieder angstfrei leben zu können. Das ist natürlich nur ein klitzekleines Beispiel dafür, was in einer Psychotherapie passieren kann.

Mein Punkt hier ist, dass zwar die Expertise des Therapeuten/der Therapeutin wichtig ist. Beispielsweise um sein/ihr Wissen besizusteuern, was typischerweise zu einer Panikattacke führt. Hilfreich wird das aber erst in intensiver Zusammenarbeit mit dem/der Betroffenen, der/die ja Experte/Expertin für SEIN/IHR Leben ist.

Und dann ist der “Job” der/des Therapeuten/-in, gute und weiterführende Fragen zu stellen. Ihre Antworten darauf kennt Ihr/e Therapeut/in nicht.

Wichtige Fragen, die Sie weiterführen können, sind:

    • Was bedeutet diese Erkenntnis wirklich für mich?
    • Welchen neuen Schritt kann ich wagen, um ein anderes “Ergebnis” zu erzielen?
    • Wie gehe ich mit den Gefühlen um, die dabei vielleicht hockommen?
    • Wie überwinde ich eingefahrene innere Muster, die (vielleicht) ganz offensichtlich destruktiv sind?

Dann geht es um die Umsetzung. Denn das in der Therapie Erarbeitete “bringt” nicht “an sich” was (jedenfalls meistens. Manchmal kann es schon weiterbringen, wenn man etwas zB auf eine ganz neue Art sehen kann). Ihr/e Therapeut/in unterstützt Sie dabei, die richtige “Portion” an Neuem zu versuchen und “am Ball” zu bleiben, wenn es schwierig werden sollte. Denn neue Haltungen, neue Verhaltensweisen, neue Denkmuster anzuwenden ist wirklich schwer und dafür können wir alle oft Unterstützung gut gebrauchen.

Man könnte das alles auch so zusammen fassen:

In einer Psychotherapie-Stunde können nicht die 167 Stunden der restlichen Woche aufgewogen werden (ganz zu schweigen von all den Stunden in der Vergangenheit).

Wie kann Psychotherapie dann dennoch wirkungsvoll sein?

Was wirkt, ist der so genannte “Transfer”.  Also das Übertragen dessen, was in einer Therapiestunde (gemeinsam!) erarbeitet wurde, auf das eigene Leben.

Eine Therapie wird dann erfolgreich, wenn ein/e Patient/in das umsetzt, was er/sie mit Unterstützung des/der Therapeut/in IN der Stunde erarbeitet hat. Und die Erfahrungen daraus wieder mit in die Stunde bringt, zum weiteren gemeinsamen Be- oder Erarbeiten. Dann geht es nämlich nicht mehr darum, dass eine einsame Stunde gegen mächtige 167 Stunden steht, sondern dass in der Woche die Impulse zu Veränderungsprozessen aus der Therpietstunde weiter verabeitet, umgesetzt und integriert werden.

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