In der Interview-Serie „I Do It My Way“ stelle ich Menschen vor, die einen nicht ganz gradlinigen Weg hinter sich und einiges zu erzählen haben. Die Serie soll Mut machen und aufzeigen, dass „Erfolg“ nicht immer stromlinienförmig aussieht.

Viel Freude damit!

 

Zamyat M. Klein ist eine Wanderin zwischen den Welten im besten Sinne. Sie verbindet ihre beruflichen Leidenschaften (das Unterrichten, das Internet) mit ihrer Liebe zu fernen Ländern. Und gestaltet dabei immer wieder Innovatives und Spannendes, so wie ihre Online-Akademie und ihre „Kreativ-Walks“. Im Interview verrät sie uns, was sich dahinter verbirgt, aber auch, wie ihr ganz persönlicher Weg sie genau dorthin geführt hat, wo sie sich besonders wohl fühlt. Jenseits des Mainstreams.

[Tweet „Mit dem Orient-Express den eigenen Lebensentwurf finden. #IdoItMyWay. Tolles Interview mit @ZamyatSeminare.“] Alle, die gerne über diesen Artikel twittern möchten, können gerne einfach auf dieses Kästchen klicken. 

 

 

Wie haben Sie beruflich gestartet? Und was ist Ihr Beruf, was Ihr wichtigstes Tätigkeitsfeld heute?

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Nach meinem Studium (Diplom Pädagogik für Erwachsenenbildung) habe ich mit Kursen für türkische Jugendliche begonnen (Berufsvorbereitung) und bin nach 3 Jahren in die Fortbildung für Lehrer und Ausbilder in der Berufsvorbereitung gewechselt.

Nun arbeite ich seit über 30 Jahren als Trainerin, Coach und Autorin für Trainer (Trainer-Ausbildungen und Kreative Seminarmethoden) und Kreativitätstechniken.

Seit einigen Jahren gibt es wieder zwei Veränderungen:
Zum einen habe ich eine Online-Akademie gegründet, wo ich auch Online-Trainer-Ausbildungen und andere Seminare anbiete, zum anderen führe ich Seminare in der Natur durch (Kreativ-Walk in Ahrweiler und Seminare in der Türkei).

 

Hat Ihr berufliche Weg Ihr Privatleben beeinflusst? Wie? 

Ich bin einfach ein sehr unabhängiger Geist. Daher passt die Freiberuflichkeit sehr gut zu mir, auch wenn es manchmal mit Unsicherheiten und Stress einhergeht. Aber es ermöglicht mir eben jetzt, lange Zeiten im Jahr in der Türkei zu sein und dort Online- und Präsenzseminare zu geben. Oder Bücher zu schreiben.

Die Freiberuflichkeit ermöglicht es mir, in einem Traumdorf in der Natur zu leben, weil ich mich nicht jeden Tag durch den Berufsverkehr nach Köln quälen muss.

Ich kann mir meinen Tag nach meinem Rhythmus einteilen (theoretisch).

Ich kann längere Reisen unternehmen und von unterwegs aus arbeiten.

Wie sich das gegenseitig beeinflusst hat, weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat meine Berufstätigkeit Einfluss auf mein Privatleben und umgekehrt aber genauso. Ich richte mir meinen Beruf so ein, dass er zu meinem Privatleben passt.

 

Ich finde, Sie sind einen ungewöhnlichen Weg gegangen. Stimmt das aus Ihrer Sicht? Was ist für Sie persönlich das Ungewöhnliche daran?

Wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe mich damals nicht bewusst für die Freiberuflichkeit entschieden. Sondern ich war arbeitslos, habe dann 2 Jahre eine ABM-Stelle in einer Beratungsstelle für Weiterbildung gehabt und mich dann eben selbständig gemacht, weil ich keine tolle Alternative sah. Und erst dann gemerkt: Das ist es!

Ungwöhnlich sind sicher meine Reisen: ich war 10 mal mit Beduinen und Kamelen in der Sahara und habe dort auch Gruppen geleitet.

Ich habe eine Pilgerreise in Indien und in der Türkei gemacht und ein Retreat in Nepal.
Seit einigen Jahren bin ich nun immer länger in der Türkei und biete dort auch Seminare an, weil das einfach der zauberhafteste Platz ist, den ich je gesehen habe. Ein Beispiel dafür ist dieses Seminar, das ich Ende September anbiete:

Orient-Express: Wo will ich hin? Wie geht es weiter?
Herzensprojekte angehen. Veränderungen planen. Ihr Leben gestalten.
28. September- 05. Oktober 2014 (hier der Link)

 

Aus heutiger Sicht betrachtet: Ist es der richtige Weg gewesen? Warum?

Das habe ich im Grunde oben schon beantwortet. Der Weg war nicht immer leicht, aber eine Festanstellung bei der Stadt hätte ich mir nicht länger vorstellen können. Da wäre ich verrückt geworden. So viele unsinnige Vorschriften, so wenig Zeit für das, worum es eigentlich geht.

Bei meiner Arbeit kann ich komplett selbst entscheiden, was ich mache, welche Themen ich anbiete, mit wem ich arbeite und wann ich arbeite.

Ich weiß, dass viele Freiberufler das nicht so sehen und handhaben. Aber all die vermeintlichen Zwänge (ich muss auch doofe Kunden nehmen, damit ich genug Geld verdiene) sind selbst gemachte. Das klingt vielleicht etwas hart, aber ich komme immer mehr zu der Ansicht.

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Dazu habe ich auch zwei Blog-Artikel geschrieben:

Ein freies und selbstbestimmtes Leben als Selbständige und Freiberufler? (Hier der Link)

und

Unabhängig und frei? (Hier der Link)

Denn immer wenn ich den Mut hatte, ein Thema, das mir zum Hals raushing oder einen Kunden, mit dem die Zusammenarbeit mühselig war, aufzugeben, dann kam etwas deutlich besseres. Auch wenn das vorher noch nicht sichtbar war.

Diese Ansicht, dass man erst das Alte (das überholt ist) wirklich loslassen muss, ehe das Neue erscheint, habe ich vor langer Zeit mal von einem Therapeuten und Freund gehört- und ich glaube, da ist eine Menge dran.

[Tweet „Wirklich: Man muss das Alte loslassen, ehe das Neue erscheint. #IdoItMyWay. Tolles Interview mit @ZamyatSeminare.“]

 

 

Gab es Zeiten in Ihrem Leben, in denen Sie gezweifelt haben? Wenn ja: Wie sahen diese Zweifel aus? Warum haben Sie gezweifelt? Und wie sind Sie damit umgegangen,  was hat Ihnen besonders geholfen?

Zweifel ist vielleicht nicht das richtige Wort. Ich hatte schon immer das Gefühl, ich mache das, was ich gut kann und was ich gerne mache. Und wenn das nicht mehr stimmte, habe ich eben den Schlusstrich gezogen.

Beispiel: Ich merkte irgendwann, dass mir die Lehrerfortbildung keinen Spaß mehr machte und vor allem das Thema Lerntechniken einfach über hatte. Ich finde die Methoden nach wie vor toll, aber eines Tage sagte ich: „Wenn ich jetzt noch einmal die PEG-Methode erklären soll, fange ich an zu schreien!“

Daraufhin habe ich diese Zielgruppe komplett verabschiedet und alles Material und Berge von Flipcharts dazu auf einem Trainertreffen an andere Trainer verschenkt.

Das war sehr befreiend!

Also, wenn auch nicht Zweifel, so hatte ich doch auch immer wieder Phasen, in denen ich mir Sorgen machte. Ob und wie das so weiter geht. Was denn im Alter mit Rente ist. Solche Sachen.

Gleichzeitig erlebe ich ja seit 34 Jahren, dass es funktioniert. Dass immer etwas Überraschendes und Neues kommt und ich weitestgehend so lebe, wie ich leben möchte.

 

Wenn Sie sich in die Zeit zurückversetzen, in der Sie – sagen wir – 18 Jahre alt waren: Wie hätten Sie über Ihre heutige Situation gedacht? Hatten Sie eine Ahnung davon, geplant/gedacht/gehofft, dass Sie diesen Weg gehen würden?

Nein, da hatte ich nicht den blassesten Schimmer, dass es so einen Beruf überhaupt gibt. Ich hatte auch nach dem Abitur keine Ahnung, was ich werden und machen wollte und mehr aus Verlegenheit mit dem Lehrerstudium angefangen. Und als dann das Diplom-Studium neu auf den Markt kam, dahin umgeschwenkt. Das war keine sehr bewusste Entscheidung, aber goldrichtig die Erwachsenenbildung zu wählen. Auch da sage ich immer: Es gibt da eine innere Führung, die mich in die richtige Richtung schubst.

 

Gab es – rückblickend gesehen – einen Moment, an dem Sie sich ganz bewusst für genau diesen Weg entschieden haben? Oder wie verlief das für Sie?

Das ist immer so gewachsen. Aber offensichtlich habe ich zumindest doch immer wahrgenommen, wenn eine Veränderung anstand- und den Mut gehabt, diese auch anzugehen.

Nach den 3 Jahren Kursen mit den türkischen Jugendlichen wurden erst meine Kollegen gefragt, ob sie die Lehrerfortbildung dafür übernehmen wollen. Da hatte ich den Mut zu sagen: Das will ich auch!

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Als diese Projekte dann eingestampft wurden und wir arbeitslos wurden, habe ich durchaus auch so lange Jobs „abgewiesen“, bis ich den in der Beratungsstelle hatte, der immerhin für zwei Jahre lief und für mich ein gutes Sprungbrett in die Selbständigkeit war, weil ich durch den Job Kontakt mit allen Bildungseinrichtungen in Köln hatte. Und dann dort mit Seminaren anfing.

Dann habe ich lange Seminare für Lehrer und Ausbilder in der Berufsausbildung für einen Bildungsträger gegeben, bis ich auch da merkte: Ich mag das nicht mehr. Da verdiene ich auch zu wenig Geld. Es hat mich ein große Überwindung gekostet, es war so eine vertraute „family“ zu sagen: „Tschüss!“ Doch es war genau richtig.

 

Eine Frage, die mich immer wieder beschäftigt, lautet: Wie findet man neue, spannende Ziele, wenn ein ursprüngliches Ziel erreicht ist? Wie lautet Ihre Antwort darauf? Wie gehen Sie mit dieser Frage um?

Die tauchen bei mir von selbst auf.
Entweder, indem ich eben merke: das will ich nicht mehr.
Oder etwas kennenlerne wo ich sage: Auja, das will ich!

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So ging es mir mit Online-Seminaren.
Nie im Leben hätte ich vermutet, dass mir das Spaß macht. Ich als „Suggestopädin“, die kreative lebendige Seminare macht, in denen auch viel Bewegung und spielerische Elemente sind. Wie soll das denn online gehen?

Bis ich vor vielen Jahren als Teilnehmerin mein 1. Online-Seminar bei Heide Liebman machte (zum Nasenfaktor) und sofort einen Höllenspaß dabei hatte. Es war auch eine super nette Gruppe, wir haben uns angefreundet- obwohl wir ja nur schriftlich miteinander kommunizierten.

Noch in der gleichen Woche habe ich mich selbst als Trainerin bei der damaligen Workshopwelt beworben und mit Online-Seminaren angefangen.
Inzwischen habe ich meine eigene Online-Akademie (hier), die ich gerade komplett neu programmieren lasse. Damit ich da alle tollen Funktionen habe, die ich im Laufe der Jahre vermisst habe und weiß, dass sie die Arbeit dort noch lebendiger und interaktiver machen.

Oder als zweites Beispiel: Der Kreativ-Walk!

Ich merkte in den letzten Jahren, dass mir Bewegung und walken in der Natur gesundheitlich total gut tut. Zudem bemerkte ich, dass mir dabei immer total gute und viele Ideen kamen, auch oder gerade wenn ich nicht bewusst an ein Thema dachte.
So kam ich auf die Idee, daraus ein Seminarformat zu machen.
Eine ganz neue und sicher einmalige Verbindung von Online-Seminar und Wandern.

 

Gibt es derzeit ein Thema, das Ihnen besonders am Herzen liegt?

Vielleicht hängt es mit meinem Alter zusammen, dass mir solche Themen immer wichtiger werden. Nämlich, dass man seine Zeit hauptsächlich mit Dingen verbringen sollte, die einem Freude bereiten, die man sinnvoll findet, die nützlich sind und die eigenen Fähigkeiten und Potenziale am besten nutzen.

Deshalb liegt mir mein Türkei-Seminar besonders am Herzen. Weil ich auch hier das Thema verändert bzw. erweitert habe.

Es geht darum, entweder ein besonderes Herzens-Projekt mit Kreativitätstechniken und anderen Methoden (auch Wandern) zu bearbeiten oder überhaupt sein Leben und seine Arbeit auf den Prüfstand zu stellen. Und zu entwickeln, wohin die nächsten Jahre gehen sollen.

Dazu dann kreative Ideen entwickeln, wie man diese Ziele und Visionen auch tatsächlich erreichen kann.
Die Arbeit selbst erfüllt mich schon mit großer Freude und die tollen Ergebnisse natürlich noch mehr.

 

Work-Life-Balance ist für viele ein großes Thema. (Wie) schaffen Sie das bzw. welchen Tipp können Sie aus Ihrer Erfahrung zu dieser Herausforderung geben?

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Hach ja! Der Begriff „Lebens-Balance“ von Gunther Schmidt gefällt mir da besser. Und genau darum geht es auch bei meinen neuen Formaten.

Für mich als Trainerin: ich arbeite in einer Umgebung, die mir nur gut tut, nämlich in der Natur, in einem kleinen Paradies, in einem anderen Rhythmus als das hier in einem Zwei-Tages-Seminar möglich ist.

Für die Teilnehmer ist es ebenso: Sie beschäftigen sich mit einem grundlegend wichtigen Thema in einer wohltuenden Atmosphäre und Zeit für Wanderungen und Ideen sich entwickeln lassen.

Im normalen Alltag zu Hause haben wir Freiberufler ja „eigentlich“ die besten Karten.
Aber da merke ich selbst immer wieder, wie schwer es ist.

Ohne „Disziplin“ kann man keine gute Lebens-Balance halten! Dazu hilft eine Grundsatz-Entscheidung: Ich will nur so und so viel arbeiten. Oder: Ich mache dann und dann Feierabend.

Mit hat mal sehr die Frage geholfen: Würdest du so mit einer Angestellten umgehen, wie du mit dir selbst umgehst?

[Tweet „Würdest Du so mit einem Angestelten umgehn, wie mit Dir selbst? #IdoItMyWay. Tolles Interview mit @ZamyatSeminare.“]

 

Inzwischen habe ich einige Rituale, die mir sehr helfen, da eine bessere Balance zu halten. Wenn es dann alle paar Monate mal eine Ausnahme gibt, ist das ok. Aber es ist eben eine Ausnahme.

Zu den Ritualen gehört:

Jeden Morgen 1 Stunde Yoga und Meditation
danach gehe ich sogar kurz raus, Wildkräuter sammeln für meine Grünen Smoothies
Mittags mache ich inzwischen auch früher Pause (da habe ich Jahre drum gekämpft), koche, esse, trinke einen Tee und mache 15 Minuten Siesta! Das brauche ich total, danach bin ich wieder fit. Ohne bin ich unbrauchbar. Das musste ich mir aber auch erst mal eingestehen.

In der Woche mache ich abends oft schöne Dinge: Yoga-Kurs, Kino, essen gehen, in der Hängematte baumeln und lesen.

Die Wochenenden sind frei! Samstag ist erst mal rödeln, entrümpeln und Haushalt angesagt. Sonntags ist komplett frei, im Moment wandere ich fast jeden Sonntag mit Freunden.

 

Haben Sie einen Tipp für jemanden, der an einem Punkt im Leben steht, an dem er/sie nicht genau weiß, wie es weitergehen soll? An dem er/sie sich vielleicht sehr alleine fühlt?

Sich eine kleine Auszeit nehmen. Eine Stunde mal an einen ruhigen schönen Ort gehen. Ein Wochenende frei nehmen und weg fahren. In Urlaub fahren. Den Kreativ-Walk mitmachen oder das Türkei-Seminar.

Wie und wo auch immer:

Sich aus dem Alltag rausziehen und wandern, meditieren, in der Hängematte schaukeln und schauen: Was mache ich gerne? Was wäre meine größte Sehnsucht (wo ich vielleicht nur denke, dass das nicht geht). Wenn ich könnte, wie ich wollte, dann würde ich…
Wenn ich 1 Million hätte, dann würde ich…

Und – das ist wichtig – das aufschreiben. Als Geschichte, als Mind Map, wie auch immer. Drauflos schreiben und schwelgen.

Dann dürfte zumindest eine Richtung deutlich werden.

Grandios für solche Überlegungen und Planungen ist auch die Walt-Disney-Strategie (hier). Die kann man auch alleine machen.

Ansonsten ist da ein Coaching natürlich auch hilfreich. Auch das geht ja heute online oder per Telefon von überall her mit dem Lieblings-Coach seiner Wahl.

 

Das Thema dieser Interview-Serie ist „I do it my Way“, angelehnt an den Titel eines bekannten Frank Sinatra Titels, in dem er seinen Umgang mit Niederlagen und seinen persönlichen Weg beschreibt. Gibt es einen Song, ein Buch, ein Gedicht, ein Kunstwerk oder ähnliches, das Ihre Haltung zu diesem Thema einfängt? Haben Sie einen Link zum Song/Buch etc.?

Der Songtitel von Bon Jovi drückt es einfach am besten aus:

It’s my life!

Auch das war ein längerer Prozess. Ich habe zwar äußerlich immer sehr unangepasst gelebt, war als Studentin politisch aktiv, dann in feministischen Gruppen – das ganze Programm. Immer gegen meine konservativen Eltern etc.

Trotzdem gab und gibt es auch in mir einen Teil, der Anerkennung möchte, der integriert sein möchte und nicht immer anecken. So kann es doch auch zu inneren Konflikten führen, ob ich wirklich einfach „mein“ Leben leben kann, ohne Rücksicht auf kranke Eltern in die Türkei fahren – solche Sachen.

Mir immer wieder bewusst machen: es ist meine Verantwortung, „mein Leben“ zu leben und nicht das anderer. Ich habe bestimmte Begabungen und Talente, die ich leben soll, das ist meine Aufgabe in diesem Leben. Und nicht „das liebe Kind zu sein“- auch im übertragenen Sinne.

Das ist ein sehr länglicher Lernprozess, der wahrscheinlich nie aufhört.

Ansonsten ist mein Lieblings-Film: „Lawrence von Arabien“, den ich 15 mal gesehen habe (mindestens 10 mal im Kino).

 

Gibt es noch etwas, das Ihnen in diesem Zusammenhang wichtig ist?

Ich bin überzeugt, wenn Menschen sich erst einmal ehrlich eingestehen, was sie wirklich wollen, sie dann auch viel mehr in dieser Richtung erreichen können, als sie je für möglich halten.

Wenn ich so zurückschaue auf meine ersten 30 Lebensjahre: Nie hätte ich mir träumen lassen, dass ich mal das tue, was ich jetzt tue und so lebe, wie ich jetzt lebe. Ich hatte früher Todesangst vor Menschen zu sprechen (das glaubt mir heute kein Mensch), nie hätte ich gedacht, dass ich es genieße, auf einem Kongress vor vielen Leuten rumzuspringen. Das ich mal 15 Bücher schreiben würde (die nächsten 2 sind in der Mache). Dass ich alleine mit einem Beduinen durch die Sahara latsche, durch den Sinai reite oder in die Türkei fahre. Nie, nie hätte ich das für möglich gehalten.

Der erste Schritt ist es eben, das überhaupt zu denken und zu wollen. Und dann konkrete Schritte überlegen: wie kann ich das machen?

Dann kommen Ideen, dann sieht man Hinweise, dann öffnen sich Türen und entwickeln sich die Fähigkeiten, die man dazu braucht.

 

Wie können unsere Leser/innen Sie im Internet finden?

www.zamyat-seminare.de
Online-Akademie: www.oaze-online-akademie.de
Weblog: www.zamyat-seminare.de/blog
XING: https://www.xing.com/profile/ZamyatM_Klein
Twitter: https://twitter.com/ZamyatSeminare
Facebook: http://www.facebook.com/zamyat.web.seminare

 

Herzlichen Dank, liebe Zamyat für dieses interessante Interview, das Mut macht, den eigenen Wünschen zu trauen!

Claudia Frey
Diplom-Psychologin Psychologische Psychotherapeutin

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