Wann sollte man eine Therapie machen? (und wann vielleicht nicht?)
Wer seine eigene psychische Gesundheit trotz vorhandener Symptome positiv bewertete, profitiert weniger von einer Psychotherapie als Menschen, die unter ihren Symptomen litten. Was bedeutet das? Lesen Sie meine Überlegungen dazu.
Mit Akzeptanz den Blutdruck senken?!
Es ist so banal, aber dann eben doch auch gar nicht: Zu akzeptieren meint, anzuerkennen, was ist. Ohne sich gegen die Realität zu wehren oder sie abzustreiten. Denn wenn wir uns gegen Fakten sträuben, geht es uns schlecht und die Realität bleibt doch, wie sie ist. Es ist viel sinnvoller, anzuerkennen, was real ist. Und seine Kraft auf das zu lenken, was wir tatsächlich in der Hand haben.
Kann ein Strudelwurm bei Burn-out helfen?
Im Mittelpunkt steht wieder das „Würmli“ (=Strudelwurm), eine Figur, die ich schon in einer früheren Besprechung (hier) vorgestellt habe und der im Kampf gegen den Burn-Out gute Dienste leisten soll. Leider bin ich dieses Mal aber nicht restlos überzeugt. Das liegt gar nicht so sehr an den Inhalten selbst: Die sind stimmig und gut und auch gut zu lesen. Aber für meinen Geschmack ist es zu sehr eine Werbung für die ZRM-Kurse. Schade.
Prüfungen gelassen meistern
Hat man eher Angst vor der öden, stressigen Vorbereitungszeit? Oder eher davor, einen Blackout in der Prüfung zu haben? Oder davor, was passiert, wenn man die Prüfung versiebt?
Humor ist, wenn man trotzdem lacht…
Humor kann in einer Psychotherapie dazu dienen, ein bisschen Distanz zu schwierigen Themen zu bekommen und dadurch bessere Lösungen entwicklen zu können. Allerdings ist die Grenze zu Respektlosigkeit fein. Und wichtig.

Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin. Mehr ...
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