Verhaltenstherapie und Psychoanalyse
Die beiden am meisten verbreiteten (und am anerkanntesten) Therapierichtungen sind die Verhaltenstherapie und die Psychoanalyse, die jeweils wiederum verschiedene Unterformen haben.
Beide Therapieausrichtungen haben einen großen theoretischen Hintergrund, den ich hier nicht erläutern kann. Grundsätzlich ist es so, dass die Verhaltenstherapie eher an aktuellen, heutigen Problemen arbeitet und bei Bedarf die Vergangenheit mit einbezieht. Bei der Psychoanalyse ist es umgekehrt: Die Therapie hat den Schwerpunkt, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Wenn die - nach Überzeugung der Analytiker - zugrunde liegenden Probleme gelöst sind, dann wird erwartet, dass sich auch heutige Probleme auflösen.
Wie möchten Sie Ihr Leben eigentlich gestalten? Und was hindert Sie daran, genau das auch zu tun? Blöde Fragen? Wirklich?
Ich selbst arbeite "kognitiv verhaltenstherapeutisch". Die Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie. Einerseits stehen die aktuellen, heutigen Probleme und deren Veränderung im Mittelpunkt der Therapie. Andererseits wird viel Wert auf die dahinterliegenden inneren Muster gelegt, die uns steuern. Diese zu erkennen und zu verändern führt i.a. zu langfristigen, tiefgehenden Veränderungen.
Wenn ein Hammer das einzige Werkzeug ist, hält man jedes Problem für einen Nagel.
Abraham Maslow
Psychologe und Psychiater
Therapierichtungen