Gedanken zu Veränderungsprozessen

Meine Zeit in Frankreich und in Brasilien hat mich aus verschiedenen Gründen sehr geprägt. Und natürlich fließen meine dort gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen auch in meine heutige Arbeit mit ein und bereichern sie um wichtige Komponenten. Gerade das Erkennen verinnerlichter Einstellungen und ihre Veränderung ist häufig ein Schwerpunkt meiner Arbeit – und ein wesentlicher Aspekt von Weiterentwicklung in der Psychotherapie.

Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre lang schlecht machen.

— Kurt Tucholsky

Wenn es nicht möglich ist, bestimmte Bedingungen zu verändern, können wir immerhin noch daran arbeiten, unsere Einstellung dazu zu überdenken und gegebenenfalls zu verändern. Hiermit möchte ich keinesfalls eine fatalistischen Lebenshaltung vertreten, ganz im Gegenteil. Oft ist es sinnvoll und wichtig, seine Kraft für Veränderung „im Außen“ einzusetzen. Aber immer wieder gibt es auch Dinge und Situationen, die wir zunächst akzeptieren müssen und nicht verändern können. Hier geschieht Veränderung am ehesten und leichtesten „im Inneren“, durch eine neue Sichtweise, durch ein tieferes Verständnis. Das kann paradoxerweise unseren Handlungsspielraum enorm vergrößern, selbst wenn „im Außen“ (zunächst) alles bleibt wie gehabt.

Ich halte es für wesentlich, Energien ganz zielgerichtet dort einzusetzen, wo wirklich etwas bewirkt werden kann – und sie dort einzusparen, wo Windmühlen bekämpft werden.

Durch meinen persönlichen und professionellen Hintergrund geprägt ist.

Mein Arbeitsstil:

  • lösungsorientiert
  • zielorientiert
  • pragmatisch und
  • alltagstauglich
  • wenn nötig und gewünscht: tiefgehend
  • immer: individuell

Claudia Frey
Diplom-Psychologin Psychologische Psychotherapeutin

Sie wollen mehr lesen?

Manchmal schreibe ich in meinem Blog über psychologische Themen oder führe Interviews. Hier geht es zu meinem Blog