Was ist der Inhalt einer Supervisionssitzung?

  • Persönlicher Umgang mit schwierigen Klienten/Patienten (z.B. "warum fällt es mir so schwer, gerade mit dieser Symptomatik umzugehen?")
  • Fachlicher Umgang mit schwierigen Klienten/Patienten (z.B. "wie geht das Team am besten mit einer Borderline-Patientin um?")
  • Reflektion der eigenen Arbeit oder der eigenen Haltung
  • Erarbeitung von Zielen und Planung der Umsetzung
  • Entwicklung von Strategien gegen die hohe Belastung durch die Arbeit
  • Klärung eines Konflikts im Team
Supervision kann Fachthemen, eigene innere Themen bei der Arbeit oder das Miteinander im Team zum Thema haben.

Welche Supervisionsformen gibt es?

  • In einer Einzelsupervision arbeitet der Supervisor mit einem einzelnen Supervisanden. Im allgemeinen wird ein konkreter Fall oder auch z.B. ein Konflikt mit Mitarbeitern besprochen und überlegt, wie ein weiteres Vorgehen aussehen könnte. Eine Sonderform der Einzelsupervision ist die Leitungssupervision. Hier werden stimmige Führungsstrategien erarbeitet und spezifische Probleme, die in der Führungsposition auftreten, besprochen.
  • In einer Gruppensupervision treffen sich Menschen aus unterschiedlichen Arbeitskontexten mit einem Supervisor, um gemeinsam an Fällen oder Problemen, die im Beruf auftreten, zu arbeiten.
  • Von einer Teamsupervision hingegen spricht man, wenn ein im Alltag gemeinsam arbeitendes Team sich mit einem Supervisor zusammensetzt, um auftretende Themen unter professioneller Anleitung zu bearbeiten.
Einzel-, Gruppen- oder Teamsupervision?