<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Claudia Frey</title>
	<atom:link href="http://www.claudiafrey.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.claudiafrey.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 14:02:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.5</generator>
		<item>
		<title>Interview mit Marion Grillparzer</title>
		<link>http://www.claudiafrey.de/blog/balance/grillparzer.html</link>
		<comments>http://www.claudiafrey.de/blog/balance/grillparzer.html#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 11:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Essstörung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiafrey.de/?p=996</guid>
		<description><![CDATA[Marion Grillparzer hat schon vor vielen Jahren über die &#8220;Glyx-Ernährung&#8221; geschrieben und sie bekannt gemacht. Neben vielen Büchern, die oft auf den Bestsellerlisten zu finden sind,  schreibt sie auch regelmäßig einen sehr persönlichen und informativen Blog (hier), den ich wirklich &#8230; <a href="http://www.claudiafrey.de/blog/balance/grillparzer.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marion Grillparzer hat schon vor vielen Jahren über die &#8220;Glyx-Ernährung&#8221; geschrieben und sie bekannt gemacht. Neben vielen Büchern, die oft auf den Bestsellerlisten zu finden sind,  schreibt sie auch regelmäßig einen sehr persönlichen und informativen Blog (<a title="xunt" href="http://www.xunt.de/" target="_blank">hier</a>), den ich wirklich empfehlen kann. Auf ihrer <a title="MG" href="http://mariongrillparzer.de/" target="_blank">Website</a> findet man ihre Bücher und Produkte, aber auch anderes Interessantes, derzeit zum Beispiel eine kostenlose Meditation gegen Heißhunger zum Runterladen (<a title="Meditattion_MG" href="http://mariongrillparzer.de/component/content/article/390#content" target="_blank">hier</a>). Ich freue mich sehr, dass sie bereit war, mir einige Fragen zum Thema Ernährung zu beantworten.</p>
<p><strong>Sie sind eine der Pionierinnen für gesunde, ausgewogene, schlank haltende Ernährung in Deutschland. Was ist Ihr wichtigster Tipp für jemanden, der dauerhaft abnehmen möchte?</strong></p>
<p>Das Essen genießen. Das bedeutet: Man darf vor nichts Angst haben, weder vor der Kalorie, noch dem Cholesterin – und man sollte weder Hunger haben, noch sich etwas verbieten. Genießer sind schlank und gesund. Und wer Stress mit dem Essen hat, kann nicht abnehmen. Weil Stresshormone den Fettabbau stoppen.</p>
<p><strong>Ist es denn überhaupt möglich, auch in mittlerem oder höherem Alter noch dauerhaft und gesund abzunehmen? </strong></p>
<p>Natürlich. Es ist ein bisschen schwieriger, weil wir etwas schlechter „verbrennen“ als in jüngeren Jahren. Weil wir vielleicht schon Muskeln verloren haben. Unsere Fettverbrennungsöfchen. Aber die können wir in jedem Alter wieder aufbauen. Mit ein wenig Körperwahrnehmung und dem richtigen Wissen kann man auf einfache Art und Weise nebenher abnehmen, ohne ständig darüber nachzudenken.</p>
<p><strong>Was ist aus Ihrer Sicht der größte Fehler, den man dabei begehen kann? </strong></p>
<p>Hungern und zu wenig Eiweiß aufnehmen, dann baut der Körper Muskulatur ab. Und man drosselt den Stoffwechsel. Das passiert übrigens auch immer, wenn Nährstoffe fehlen. Nur wenn der Körper kriegt was er braucht – alle Vitalstoffe – lässt er von dem los was er nicht braucht: überflüssige Fettpölsterchen.</p>
<p><strong>Manche Menschen (gar nicht so wenige!) sind übergewichtig, weil sie an emotionalen Problemen knabbern, Stress- oder Frustesser sind. Haben Sie hierfür einen besonderen Tipp?</strong></p>
<p>Eine Anti-Stress-Technik lernen. Achtsamkeitsübungen, Meditation gehören in unserer hektischen Zeit wie das Zähneputzen zum Leben. Natürlich Sport treiben, der senkt die Stressempfindlichkeit. Und: Tagebuch schreiben. Nicht nur über die Sorgen, sondern vor allem jeden Tag auch aufschreiben, was einen freut im Leben.</p>
<p><strong>Sie beschäftigen sich ja schon sehr lange mit dem Thema „gesunde Ernährung“. Gibt es immer noch Themen, Fragen, die Sie überraschen oder schockieren? Welche?</strong></p>
<p>Die Verunsicherung. Keiner weiß mehr, was stimmt denn jetzt. Erst hat man das Fett weg gelassen, nun die Kohlenhydrate &#8230;  Und lernt nicht mal aus den Fehlern. Ich verstehe nicht, dass man dann nicht seinen gesunden Menschverstand einschaltet. Ein industriell stark verarbeitetes Produkt kann nicht gesund sein. Die Natur produziert Dinge, die uns Millionen von Jahren haben überleben lassen &#8230; Und warum soll ein Apfel – der enthält Kohlenhydrate – dick machen? Und warum soll Olivenöl – pures Fett – dick machen? Da macht beides Mal nur eines dick: das Weglassen.</p>
<p><strong>Noch eine letzte Frage: </strong><strong>Sind Männer und Frauen eigentlich deutlich verschieden, was ihre Themen/Probleme mit dem Essen angehen?</strong></p>
<p>Männer haben nicht unser ständiges schlechtes Gewissen, sie können Hungergefühle leichter verdrängen als Frauen. Und sie können schneller abnehmen, weil sie mehr Muskelmasse haben. Dafür haben sie so etwas wie ein ich-muss-die-Reste-verwerten-Gen eingebaut.</p>
<p><strong>Ich bedanke mich sehr herzlich für das Gespräch!</strong></p>
<p><em>PS: Bei   Essstörungen  (Anorexie, Bulimie und Binge-Eating)  ist das Problem  fast nie  wirklich  &#8220;das Essen&#8221;,  es gibt meist tiefer liegende  Gründe, die  bearbeitet werden sollten. Dafür bietet sich die Verhaltenstherapie an,  auch mit <a title="EMDR" href="../blog/allgemein/emdr.html" target="_blank">EMDR</a> und Körpertherapie kann man wichtige Schritte zur Genesung gehen.  Parallel ist aber natürlich das (Wieder-) Erlernen eines gesunden,  ausgewogenen Ernährungsstils, wie ihn Frau Grillparzer vertritt, ein  wichtiger Aspekt.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiafrey.de/blog/balance/grillparzer.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EMDR: Puzzleteile fügen sich zu einem Bild</title>
		<link>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/emdr.html</link>
		<comments>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/emdr.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 14:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesatltungsmöglichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Muster]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.claudiafrey.de/?p=670</guid>
		<description><![CDATA[Eye Movement Desensitization and Reprocessing Abgekürzt: EMDR Was soll das sein? Hinter diesem sperrigen Namen verbirgt sich eine der interessantesten psychotherapeutischen Methoden, die in den letzten zwanzig Jahren entwickelt wurde. Zusätzlich zu bekanntem therapeutischen Vorgehen wird bei EMDR etwas Neuartiges &#8230; <a href="http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/emdr.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong><em>Eye Movement Desensitization and Reprocessing</em></strong></p>
<p><strong>Abgekürzt: EMDR </strong></p>
<p><strong>Was soll das sein? </strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_710" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.claudiafrey.de/wp-content/uploads/2012/02/puzzle.jpg"><img class="size-medium wp-image-710" title="puzzle" src="http://www.claudiafrey.de/wp-content/uploads/2012/02/puzzle-300x249.jpg" alt="puzzle" width="300" height="249" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Hinter diesem sperrigen Namen verbirgt sich eine der interessantesten psychotherapeutischen Methoden, die in den letzten zwanzig Jahren entwickelt wurde. Zusätzlich zu bekanntem therapeutischen Vorgehen wird bei EMDR etwas Neuartiges eingesetzt: Durch so genannte &#8220;bilaterale Stimulation&#8221; werden neurologische Mechanismen aktiviert, die innere Verarbeitungs- und Heilungsprozesse in Gang setzen. Man kann es sich vielleicht vorstellen, wie wenn eine körperliche Blockade vom Physiotherapeuten gelöst wird. Nach dem (nicht immer schmerzfreien) Kunstgriff tut der Körper nicht mehr weh und kann wieder seine gewohnten Funktionen aufnehmen. Nur dass EMDR keine körperlichen, sondern seelische Blockaden löst.</p>
<p>EMDR wurde 2006 vom <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.wbpsychotherapie.de/">Deutschen Wissenschaftlichen Beirat für Psychotherapie</a></span> als effektive, wissenschaftlich begründete Psychotherapieform anerkannt, zunächst für die Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (&#8220;<a title="PTSD" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung" target="_blank">PTSD</a>&#8220;). Die Methode war zuvor über Jahre hinweg gründlich erforscht (mehr als jede andere Psychotherapieform!), mit bereits vorhandenen Therapieformen verglichen und als äußerst wirksam bezeichnet worden.</p>
<p>Zuvor hatte ich EMDR als eine dieser Modetherapien eingeordnet, die in der Psychotherapie-Welt immer einmal wieder auftauchen, um bald zu verschwinden. Nachdem ich jedoch das Gutachten des wissenschaftlichen Beirats gelesen und mich in Workshops von den außergewöhnlichen, raschen und nachhaltigen Erfolgen der Methode überzeugt hatte, begann ich mich intensiv mit ihr zu beschäftigen.</p>
<p><strong>Was </strong><strong>kann man</strong><strong> sich ganz konkret unter EMDR vorstellen?</strong></p>
<p>Es gibt ein standardisiertes Vorgehen, dem EMDR-Therapeutinnen* folgen sollten. Zu diesem Vorgehen gehört einiges an Vorarbeit, wie in jeder guten Psychotherapie: In der Regel das Erfassen der kompletten Vorgeschichte und das Stellen einer Diagnose. Darüber hinaus das Erarbeiten von Stabilisierungstechniken, das Herausarbeiten der zu bearbeitenden Erinnerung oder der jeweiligen Problematik.</p>
<p>Während der EMDR-Behandlung selbst wird die Patientin* angeleitet, sich innerlich in kurzen Abschnitten mit der belastenden Erinnerung beziehungsweise der Problematik zu konfrontieren. Dann beginnt die so genannte &#8220;bilaterale Stimulation&#8221;, der merkwürdig und ungewohnt wirkende Teil der Behandlung:</p>
<p>Die Therapeutin bewegt die Finger in mehreren Phasen, jeweils etwa 1-2  Minuten lang vor den Augen der Patientin, die weiterhin an das belastende Ereignis denkt. Erreicht werden soll eine schnelle Bewegung der Augen, wie im REM-Schlaf (REM = Rapid Eye Movement), der Traumphase, in der das Gehirn Erlebnisse verarbeitet. Alternativ können auch z.B. beide Handrücken abwechselnd schnell berührt werden (&#8220;tapping&#8221;). Jedenfalls werden beide Gehirnhälften abwechselnd &#8220;stimuliert&#8221; und damit aktiviert. In diesen Phasen wird Geschehenes intensiv und teilweise schmerzhaft gespürt, zum Teil noch einmal durchlebt -  und dann meist zügig und gründlich verarbeitet. Oft kommt es bei dieser Arbeit auch zu tiefen Erkenntnissen, die Veränderungen alter und eingefahrener Verhaltensmuster ermöglichen. Es gibt sogar eine Hypothese, dass das Suchtgedächtnis über EMDR beeinflusst und verändert werden kann.</p>
<p>Vermutlich, denn genau weiß man es trotz aller Forschung noch nicht,  kommt es durch die Einbeziehung und Aktivierung beider Hirnhälften zu dieser inneren Weiterverarbeitung von zuvor blockierten Themen. Man nennt das &#8220;Prozessierung&#8221;, eine Art Turbo-Verarbeitung. Wissenschaftlich nachweisbar ist: EMDR-Behandlungen führen zu dauerhaften Veränderungen auf hirnphysiologischer Ebene. Interessant hierzu zu lesen ist auch eine aktuelle Interview-Reihe mit der Begründerin von EMDR, Francine Shapiro in der New York Times (<a title="shapiro_NYT" href="http://consults.blogs.nytimes.com/2012/03/02/the-evidence-on-e-m-d-r/" target="_blank">hier</a>).</p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Ist EMDR so etwas wie Hypnose?</strong><strong> </strong></p>
<p>Nein, es werden andere Hirnareale aktiviert, was per MRT (=Magentresonanztomographie) nachgewiesen ist. Man ist während einer EMDR-Sitzung  im Gegensatz zu einer Hypnosesitzung auch bei vollstem Bewusstsein und kann jederzeit Einfluss darauf nehmen was geschieht. Beispielsweise kann man die Sitzung sofort abbrechen, wenn man das möchte.</p>
<p><strong>Wann wird EMDR </strong><strong>angewendet</strong><strong>? </strong><strong> </strong></p>
<p>EMDR wurde zur Behandlung belastender Erinnerungen und anderer schwerer Symptome nach erlittenen Traumata, z.B. nach schweren Verkehrsunfällen, Kriegsfolgen oder sexueller Gewalt (&#8220;<a title="PTSD" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung" target="_blank">PTSD</a>&#8220;) entwickelt und hier am gründlichsten erforscht. Doch zeigt sich inzwischen (selbst wenn es noch nicht im streng wissenschaftlichen Sinn nachgewiesen ist), dass diese Methode auch bei anderen Störungsbildern wirksam ist. Zum Beispiel bei:</p>
<ul>
<li>nicht verblassender Trauer nach Verlusterlebnissen</li>
<li>Essstörungen</li>
<li>Psychosomatische Erkrankungen</li>
<li>Phantomschmerzen</li>
<li>Suchterkrankungen</li>
<li>Ängsten und Zwängen</li>
<li>Nicht erklärbaren (Leistungs-)Blockaden</li>
</ul>
<p>In welchem Bereich auch immer EMDR eingesetzt wird: Die Methode wirkt so schlicht, dass man die große Bandbreite an Möglichkeiten die sie bietet, kaum fassen kann. So geht es mir zumindest, aber inzwischen aber weiß ich, wie eindrücklich und tiefgreifend EMDR wirken kann.</p>
<p>Oft passen nach einer EMDR-Sitzung innere Puzzlestücke zusammen, die lange Zeit unsinnig oder störend schienen. Oft kann durch eine EMDR-Sitzung auch eine stimmige und nachhaltige Lösung aus einem Dilemma oder ein Weg aus einem Symptom, innerer Frieden nach schrecklichen Erfahrungen gefunden werden.</p>
<p><strong>Gibt es bei EMDR auch Ausschlusskriterien, Nebenwirkungen etc.?</strong></p>
<p>Allerdings! Wie bei allen wirksamen Heilmethoden ist es so, dass es auch bei EMDR Nebenwirkungen und unerwünschte Ergebnisse geben kann.</p>
<p>Auch wenn die Ergebnisse von EMDR beeindruckend sein können und oft  rascher und nachhaltiger eintreten als bei konventioneller Therapie: Es darf gerade deshalb nicht leichtfertig oder ohne ausreichende therapeutische  Kompetenz eingesetzt werden. Denn selbstverständlich kann es auch zu  unerwünschten Effekten und Nebenwirkungen kommen, so können z.B.  Erinnerungen oder Emotionen aufgedeckt werden, die zuvor verborgen waren. Dies kann stark destabilisierend wirken und den gesamten Therapieerfolg zunichte machen.</p>
<p>Deshalb sollte und darf die Methode nicht immer eingesetzt werden: Wann sie sinnvoll und nützlich ist, kann letztlich nur eine ausgebildete EMDR-Therapeutin gemeinsam mit der PatientIn entscheiden.</p>
<p><strong>Wie passen EMDR und Verhaltenstherapie zusammen?</strong></p>
<p>Sehr gut. EMDR ist inzwischen als Behandlungsmethode im Rahmen der Verhaltenstherapie anerkannt und kann von Vertragspsychotherapeutinnen (=kassenärztlich zugelassenen Psychotherapeutinnen) bei der Behandlung der &#8220;<a title="PTSD" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung" target="_blank">PTSD</a>&#8221; mit den gesetzlichen Kassen problemlos abgerechnet werden.</p>
<p>Die EMDR-Behandlung muss dafür in ein psychotherapeutisches Gesamtkonzept eingebettet werden, das Ihre Therapeutin zu Beginn der Psychychotherapie erarbeitet und mit Ihnen bespricht. Aspekte, die neben der EMDR eine Rolle spielen können, sind z.B.: Der Aufbau von Stabilisierungstechniken, die Erarbeitung von verhaltentherapeutischen Strategien gegen Ängste oder Depressionen, die Bearbeitung von selbstschädigenden Denkmustern, der Aufbau von neuen, heute stimmigen Verhaltensweisen etc.</p>
<p><strong>EMDR in meiner Praxis</strong></p>
<p>2011 habe ich meine EMDR-Ausbildung mit der Europa-Zertifizierung   abgeschlossen und kann seither die Behandlung meiner Patientinnen durch EMDR bereichern. Über diese wunderbare Möglichkeit, die ich nun schon vielfach erprobt habe, freue ich mich sehr. Ich werde sie sicherlich auch künftig gerne nutzen.</p>
<p>Ich bin von meiner psychotherapeutschen Grundausbildung &#8211; und Grundüberzeugung &#8211; <em>kognitive Verhaltenstherapeutin. </em>Die  kognitive Verhaltenstherapie ist die wirksamste und hilfreichste der  &#8220;großen&#8221; Psychotherapiemethoden &#8211; das ist nicht nur meine überzeugte  Meinung, sondern wissenschaftlich klar nachgewiesen. Selbstverständlich  bleibe ich trotz meiner Begeisterung für EMDR überzeugte kognitive  Verhaltenstherapeutin. Beides passt &#8211; wie oben beschrieben- wunderbar zusammen.</p>
<p>****************</p>
<p style="text-align: left;">* die meisten meiner PatientEN sind Frauen, ebenso wie ich und die Mehrzahl der PsychotherapeutEn. Deshalb verwende ich zur besseren Lesbarkeit ausschließlich die weibliche Form. Das soll natürlich nicht im Geringsten bedeuten, dass männliche Patienten oder Kollegen sich von meinen Ausführungen nicht angesprochen fühlen sollen.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Foto: ©Redshinestudio, Fotolia.com</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/emdr.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Strudelwurm gegen Schweinehund</title>
		<link>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/strudelwurm-gegen-schweinehund.html</link>
		<comments>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/strudelwurm-gegen-schweinehund.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 13:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://claudiafrey.de/blog/allgemein/strudelwurm-gegen-schweinehund.html</guid>
		<description><![CDATA[Sie kennen das bestimmt, oder?  Ich kenne es jedenfalls:  Es wäre sooo vernünftig,  in den Apfel zu beißen (der gar nicht so sauer sein muss). Und auf die Praline zu verzichten. Oder endlich Aufgabe xy zu erledigen, statt im Internet zu surfen &#8230; <a href="http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/strudelwurm-gegen-schweinehund.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.claudiafrey.de/wp-content/uploads/2011/02/Apfel_u_Schokolade.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-506" title="Apfel_u_Schokolade" src="http://www.claudiafrey.de/wp-content/uploads/2011/02/Apfel_u_Schokolade-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" /></a></p>
<p>Sie kennen das bestimmt, oder?  Ich kenne es jedenfalls:  Es wäre sooo vernünftig,  in den Apfel zu beißen (der gar nicht so sauer sein muss). Und auf die Praline zu verzichten. Oder endlich Aufgabe xy zu erledigen, statt im Internet zu surfen oder herum zu zappen.</p>
<p>Und statt dessen? Übernimmt der Autopilot und schon ist es um die guten Vorsätze geschehen.</p>
<p>Was passiert da eigentlich? Und wie damit umgehen?</p>
<p>In ihrem kleinen Büchlein <strong>&#8220;Machen Sie doch, was Sie wollen&#8221;</strong> (Hans Huber-Verlag, 2010) stellt die Psychoanalytikerin Maja Storch ein liebenswürdiges, aber manchmal etwas schwer-von-kapito &#8220;Würmli&#8221; dem schrecklichen inneren Schweinehund entgegen (den es nicht gibt, meint sie &#8211; und ich schließe mich aus vollstem Herzen an).</p>
<p>Denn &#8220;das Würmli&#8221; meint es eigentlich gut mit uns. Es handelt sich dabei übrigens um eine Abkürzung für &#8220;Strudelwurm&#8221;. Diese Bezeichung hat Maja Storch für ein entwicklungsgeschichtlich uraltes, aber durchaus sinnvolles Gehirnareal eingeführt, das ganz schlicht &#8211; und ganz schnell &#8211; reagiert und alte Erfahrungen fest abgespeichert hat.</p>
<p>Gut/schlecht, Belohnung/Bestrafung, das sind die Kategorien, auf die das &#8220;Würmli&#8221; blitzschnell reagiert, schneller als man denken kann. Und schaltet damit zuweilen unser &#8220;bewußtes&#8221; oder vernünftiges Denken aus. Immer dann, wenn es Widersprüche gibt.</p>
<p>Dabei ist &#8220;das Würmli&#8221; wie gesagt nicht dumm oder faul. Sondern stellt uns alte Erfahrungen und Überlebensstrategien jederzeit mit den besten Absichten zur Verfügung.</p>
<p>&#8220;Nix wie weg&#8221;, kann z.B. so eine alte, tief verwurzelte Strategie sein, wenn es darum geht, seine Leistungen zu zeigen (und sich womöglich zu blamieren &#8211; wie damals in der 3. Klasse an der Tafel&#8230;). Das kann der Grund dafür sein, wichtige Aufgaben immer wieder vor sich herzuschieben. Sich nicht weg zu bewerben, obwohl es doch wirklich so gut wäre, eine andere Stelle mit passenderen Aufgabe zu finden.</p>
<p>Die Kunst ist es nun, unsere Vernunft, unser Bewußtsein so einzusetzen, dass &#8220;das Würmli&#8221; mitzieht. Manchmal, so meint Frau Storch, muss und darf man es auch zwingen, sich zusammen reißen, &#8220;das Würmli an die Kette nehmen&#8221;. Aber allzu oft sollte man es nicht tun. Schlecht für die Lebensqualität. Und es funktioniert auf Dauer auch nicht. Klüger ist es da schon, die Beweggründe zu verstehen und Alternativen zu finden, quasi mit dem &#8220;Würmli&#8221; zu verhandeln.</p>
<p>Maja Storch stellt richtig gehend liebevolle Methoden und Wege vor, wie wir mit diesem oft gescholtenen Teil von uns gut und sinnvoll umgehen können. Lesenswert.</p>
<p><em><span style="font-size: xx-small;">Foto: © negrobike &#8211; Fotolia.com</span></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/strudelwurm-gegen-schweinehund.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Equal Pay Day</title>
		<link>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/equal-pay-day.html</link>
		<comments>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/equal-pay-day.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 20:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://claudiafrey.de/blog/allgemein/equal-pay-day.html</guid>
		<description><![CDATA[Am 26. März 2010 haben die deutschen Frauen im Durchschnitt so viel verdient, wie die deutschen Männer am 31.12.2009. Unglaublich, aber wahr. Der sogenannte &#8220;Gender Gap&#8221; beläuft sich in Deutschland &#8211; einem der Schlusslichter in Europa &#8211; auf 23%. Also &#8230; <a href="http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/equal-pay-day.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. März 2010 haben die deutschen Frauen im Durchschnitt so viel verdient, wie die deutschen Männer am 31.12.2009. </p>
<p>Unglaublich, aber wahr. </p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"><a href="http://1.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/S6knR0PSfeI/AAAAAAAAGZU/7EcA5xCUyd4/s1600-h/Fotolia_5242026_S.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"><img border="0" height="242" src="http://1.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/S6knR0PSfeI/AAAAAAAAGZU/7EcA5xCUyd4/s320/Fotolia_5242026_S.jpg" width="320" /></a></div>
<p>Der sogenannte &#8220;Gender Gap&#8221; beläuft sich in Deutschland &#8211; einem der Schlusslichter in Europa &#8211; auf 23%. Also knapp ein Viertel weniger verdienen hier die Frauen als die Männer im Durchschnitt (sagt das statistische Bundesamt, also nicht irgendein feminsitisch-tendenziöser Verein). Und klar, es gibt genügend Stimmen, die sagen, die Frauen seien selbst schuld. Verkaufen sich schlecht. Aber wie kann das stimmen, wenn es so viele von uns in <i>diesem</i> Ausmaß betrifft? Und offensichtlich in anderen Ländern deutlich anders aussieht? Dort werden Frauen sich auch nicht komplett anders verhalten, als hierzulande, vermute ich mal. Obwohl &#8211; vielleicht läßt es Frauen schon selbstbewußter auftreten, wenn der Wert ihrer Arbeit in einer Gesellschaft anerkannt wird.</p>
<p>Um gegen die Ungleichheit und Ungerechtigkeit des Gehaltsunterschieds zu protestieren und vorzugehen, wurde ein nationales Aktionsbündnis, <a href="http://www.equalpayday.de/">&#8220;Equal Pay Day&#8221;</a>, gegründet. Am 26. März sind viele konkrete Aktionen geplant, die auf der Website des Bündnisses nachzulesen sind.</p>
<p>Symbolisch für das Bündnis sind übrigens rote Taschen &#8211; wer am Freitag zeigen will, dass er/sie zumindest in Gedanken mitmacht, kann dies also mit einem roten Täschchen tun.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Foto:© Fantasista &#8211; Fotolia.com</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/equal-pay-day.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Rhinozeros von Belém</title>
		<link>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/das-rhinozeros-von-belem.html</link>
		<comments>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/das-rhinozeros-von-belem.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 18:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://claudiafrey.de/blog/allgemein/das-rhinozeros-von-belem.html</guid>
		<description><![CDATA[Spaß am kreativen Unsinn, unbändige Freude beim Gestalten und Tun? Unabhängig von einem fiesen, lähmenden Perfektionsanspruch. Genial! Und durchaus inspirierend über das entsprechende Projekt hinaus. Das war meine Erfahrung und die meiner Co-AutorInnen bei dem Internet-Projekt &#8220;Das Rhinozeros von Belém&#8220;, &#8230; <a href="http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/das-rhinozeros-von-belem.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spaß am kreativen Unsinn, unbändige Freude beim Gestalten und Tun? Unabhängig von einem fiesen, lähmenden Perfektionsanspruch. Genial! Und durchaus inspirierend über das entsprechende Projekt hinaus.</p>
<p>Das war meine Erfahrung und die meiner Co-AutorInnen bei dem Internet-Projekt &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Das-Rhinozeros-von-Bel%C3%A9m-Internet-Projekt/dp/3837005674/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1267286782&#038;sr=8-1">Das Rhinozeros von Belém</a>&#8220;, das ich 2004 mit Hilfe meiner Webmasterin (und Mitaurorin) <a href="http://www.ranketing.de">Birthe Stuijts</a> gestartet hatte. Auf einer extra von ihr dafür programmierten Website (existiert nicht mehr) hatte ich den Beginn einer Geschichte veröffentlicht. <br /><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/S4k911K0b5I/AAAAAAAAGYw/f3gAzVoymXg/s1600-h/rhino_fotolia.jpg"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/S4k911K0b5I/AAAAAAAAGYw/f3gAzVoymXg/s400/rhino_fotolia.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442949619668774802" /></a>Ich war damals von einer Portugal-Reise zurück gekehrt und hatte im Reiseführer von einem Rhinozeros gelesen, das im 17. Jahrhundert als exotisches Ausstellungsstück im Lissabonner Vorort Belém gefangen gehalten wurde. Dieses Kuriosum war mir gerade präsent, als ich ein paar Zeilen zusammen schrieb, die genügend Raum für Fantasie lassen sollten. Denn die Idee war, dass jedeR, der/die Lust hatte, das nächste Kapitel schreiben konnte. Das dann wiederum auf der Website veröffentlicht wurde und vom nächsten, der/die wollte, fortgeführt werden konnte. Es war wie ein Staffellauf. </p>
<p>Eine der wenigen Forderungen an &#8220;neue&#8221; Autoren war, dass sie sich in die bestehende Geschichte einklinken &#8211; also nicht etwas schreiben, das sich nicht auf die vorherigen Kapitel bezieht.</p>
<p>Das Projekt lief über zwei Jahre lang. Und jedes Mal, wenn ein neues Kapitel erschien, war das ein Highlight. Wurde von allen bisherigen AutorInnen und sonstigen InteressentInnen mit großer Spannung, großem Interesse und natürlich mit einem riesigen Spaß gelesen und verdaut. Denn es musste oft wirklich regelrecht erst verarbeitet werden, wenn ein Handlungsstrang ganz anders weiter ging, als von der ursprungsautorin gedacht. Und dann ratterten die Köpfe weiter. In alle Richtungen. Die Handlung wurde zum Teil ziemlich abstrus, dann wieder trashig, dann wieder witzig. Einfach klasse, wie ich finde.</p>
<p>Irgendwann wurde es dann aber schwierig. Zuviele Handlungsstränge und Personen, die berücksichtigt werden mussten. Das ging nicht mehr &#8220;einfach so&#8221;. Einige Kapitel brauchten ziemlich lange, um geschrieben zu werden, kosteten richtig Mühe. Schließlich schien das gesamte Projekt gestoppt. Viele Monate passierte gar nichts mehr. Bis dann eine meiner Co-Autorinnen, die Künstlerin <a href="http://www.atelier-sanvja.com/">Sanvja Bühler</a> und ich uns an einem langen Samstag zusammen setzten und brainstormten. Das war Kreativität pur! Und Spaß pur! Schließlich hatten wir einen Handlungsfaden für die letzten paar Kapitel kreiert und sie zum Schreiben zwischen uns aufgeteilt. Und dann war die Geschichte zu Ende. </p>
<p>Das war toll. Aber auch richtig traurig &#8211; das &#8220;Rhino&#8221;, wie manche von uns es inzwischen nannten, hatte uns nun doch schon lange begleitet und immer einmal wieder für ein Lachen im Alltag gesorgt. Deshalb habe ich beschlossen, es drucken zu lassen &#8211; damit es nicht ganz im WWW versinkt. </p>
<p>Über <a href="http://www.bod.de">BoD</a> gibt es eine super Möglichkeit, recht günstig professionell aussehende Bücher in Auftrag zu geben &#8211; gedruckt werden sie nur, wenn sie bestellt werden. Und das ist jederzeit z.B. über <a href="http://www.amazon.de/Das-Rhinozeros-von-Bel%C3%A9m-Internet-Projekt/dp/3837005674/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1267286782&#038;sr=8-1">amazon</a> oder auch einen lokalen Buchhändler möglich (wobei sich letzteres zuweilen als schwierig heraus gestellt hat). Allerdings ist auch das nicht ohne Tücken. So brauchte es zwei Auflagen des &#8220;Rhino&#8221;, um eine zufriedenstellende Version zu errreichen. Nach der ersten, frustrierenden Ausgabe (viel zu kleine Schrift!) dauerte es wieder eine Weile, bis ich mich dann erst kürzlich an die Überarbeitung setzte und nun eine 2. Auflage vermelden kann. </p>
<p>Pro verkauftem Buch werde ich daran 1,- € verdienen (alles andere behält BoD). Da ich dieses Geld nicht für mich behalten möchte und ich nicht mehr alle Autoren erreiche, um es zu verteilen (ich gehe mal davon aus, dass das &#8220;Rhino&#8221; kein Bestseller wird, aber trotzdem&#8230;), will ich den Gewinn meiner Freundin, Kollegin und Mitautorin <a href="http://www.turucu.blogspot.com">Elsa Timm</a> spenden, die mit ihren großartigen Projekten in Brasilien schon viele Leben zum besseren verändert hat. Das Buch spielt übrigens auch zu größeren Teilen in Brasilien, was natürlich durch sie in die Handlung eingebracht wurde.</p>
<p>Das <a href="http://www.amazon.de/Das-Rhinozeros-von-Bel%C3%A9m-Internet-Projekt/dp/3837005674/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1267286782&#038;sr=8-1">Rhinozeros von Bélem </a>ist also bei amazon erhältlich. Erwarten Sie keinen Nobelpreis verdächtigen Roman, sondern eine überraschende Geschichte mit vielen Wendungen. Und lassen Sie sich anregen, Ihre Kreativität sprudeln zu lassen und vielleicht selbst ein Projekt ons Leben zu rufen.</p>
<p>Übrigens: Kaufen Sie die billigere 2nd Hand Version (wird bei amazon unkommentiert angeboten) nur, wenn Sie gute Augen haben!  Die 2. Auflage für 12,90€ ist aber sehr gut lesbar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/das-rhinozeros-von-belem.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir lernen, so lange wir leben</title>
		<link>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/wir-lernen-so-lange-wir-leben.html</link>
		<comments>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/wir-lernen-so-lange-wir-leben.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 16:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://claudiafrey.de/blog/allgemein/wir-lernen-so-lange-wir-leben.html</guid>
		<description><![CDATA[In den letzten Jahren gab es eine regelrechte Inflation von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. Durch bildgebende Verfahren (also z.B. Computertomographie des Gehirns) konnten Dinge nachgewiesen werden, die zuvor ins Reich der Spinnerei verwiesen worden wären (oder sind). In meinem Studium (das ich &#8230; <a href="http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/wir-lernen-so-lange-wir-leben.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/S1x-zfbD6fI/AAAAAAAAGXI/bBRsqhOMLZY/s1600-h/Gehirn.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 346px; height: 346px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/S1x-zfbD6fI/AAAAAAAAGXI/bBRsqhOMLZY/s400/Gehirn.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430354673775405554" /></a>In den letzten Jahren gab es eine regelrechte Inflation von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. Durch bildgebende Verfahren (also z.B. Computertomographie des Gehirns) konnten Dinge nachgewiesen werden, die zuvor ins Reich der Spinnerei verwiesen worden wären (oder sind).</p>
<p>In meinem Studium (das ich 1990 abschloss) habe ich gelernt, dass die Fähigkeit zu <span style="font-style:italic;">lernen</span>, also die Möglichkeit der Veränderung des Gehirns ab etwa dem 30. Lebensjahr rapide abnimmt. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.</p>
<p>Beängstigend. Aber einleuchtend. Wer kennt sie nicht, diese eingerosteten Typen, die alles so machen, wie sie es schon immer machen, einfach <span style="font-style:italic;">weil</span> sie es schon immer so machen. Andererseits. Gab es nicht genau solche Typen in meinem Semester? Die genau so alt waren wie ich? Und was war mit meinem Onkel Hermann, der mit 35 sein bisheriges Leben auflöste, um in Südamerika noch einmal neu zu starten?</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: Die Neurowissenschaften haben in den letzten 20 &#8211; 30 Jahren alles durcheinander gewirbelt, was man als gegeben sah. Life long learning, heisst jetzt das Schlagwort. Bis ins hohe Alter kann jeder von und lernen und sich weiter entwickeln, wenn wir nur innerlich beweglich bleiben und dafür sorgen, dass unsere Hirnstrukturen lebendig bleiben und nicht abbauen (durch denken und lernen!).</p>
<p>Nun lese ich in einer aktuellen Ausgabe des Psychotherapeutenjournals einen sehr spannenden Artikel (Manfred E. Beutel: &#8220;Vom Nutzen der bisherigen neurobiologischen Forschung für die Praxis der Psychotherapie&#8221;), in dem Forschungsergebnisse zusammengetragen werden, die für die Psychotherapie spannend sind. <span style="font-style:italic;">Sehr</span> spannend! </p>
<p>Das Thema ist recht kompliziert und ausufernd, deshalb rate ich jedem und jeder, die sich dafür interessiert, Fachartikel darüber zu lesen. Hier möchte ich nur zwei der für mich spannendsten Ergebnisse (deren Hintergründe z.B. in dem genannten Artikel nachgelsen werden können) benennen:</p>
<p>Frühkindliche Traumata, frühe Trennungen, frühe Vernachlässigung etc.führt über Veränderungsprozesse im Gehirn zu einer lebenslangen höheren Anfälligkeit für Stress und einem erhöhten Risiko für psychosomatische Erkrankungen. </p>
<p>Dies weiß man übrigens schon seit den 70er Jahren, aber 2007 konnte zusätzlich gezeigt werden, dass dies sogar das mütterliche Verhalten der Betroffenen <span style="font-style:italic;">der kommenden Generation gegenüber</span> und darüber <span style="font-style:italic;">deren</span> Gehirnentwicklung beeinflussen kann &#8211; schlimme Erfahrungen werden also sozusagen vererbt.</p>
<p>Sehr spannend finde ich auch, dass in mehreren Studien gezeigt werden konnte, wie durch Psychotherapie (übrigens verschiedener Fachrichtungen) Gehirnaktivitäten z.T. dauerhaft verändert wurden. So konnte man z.B. bei Sozialphobikern und Depressiven nach einer erfolgreichen Psychotherapie ähnliche Veränderungen in mehreren Gehirnarealen feststellen, wie nach einer Behandlung mit Medikamenten.</p>
<p>Meine Quintessenz: Wenn&#8217;s in eine Richtung funktioniert, funktioniert&#8217;s auch in die andere. Vielleicht haben wir schlimme Dinge erlebt, die sich in uns festgekrallt haben. Aber wenn wir an uns arbeiten, uns hinterfragen, überkommene Muster bearbeiten &#8211; dann wird auch das wieder Spuren und bleibende Veränderungen hinterlassen und das Leben verändern, das wir führen (können). </p>
<p>Es ist nicht immer einfach. Aber es lohnt sich!</p>
<p><span style="font-style:italic;">Foto:© James Thew &#8211; Fotolia.com</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/wir-lernen-so-lange-wir-leben.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanken zum Jahresende/Jahresbeginn</title>
		<link>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/gedanken-zum-jahresendejahresbeginn.html</link>
		<comments>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/gedanken-zum-jahresendejahresbeginn.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 14:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://claudiafrey.de/blog/allgemein/gedanken-zum-jahresendejahresbeginn.html</guid>
		<description><![CDATA[Geht es Ihnen auch so? Das nahende Jahresende ist überladen von Pflichten (Geschenke kaufen! Weihnachtsmenü überlegen!) und Stress (auf jeden Fall noch xy fertig kriegen. Und den Steuerberater anrufen! Und&#8230;). Andererseits lädt der Dezember zu Rückblick und Vorausblick ein. Mich &#8230; <a href="http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/gedanken-zum-jahresendejahresbeginn.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SyJfiJoXphI/AAAAAAAAGVc/ipaDyn24jcY/s1600-h/Fotolia_4147545_XS-1.jpg"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 266px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SyJfiJoXphI/AAAAAAAAGVc/ipaDyn24jcY/s400/Fotolia_4147545_XS-1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5413994742358189586" /></a><br />Geht es Ihnen auch so? Das nahende Jahresende ist überladen von Pflichten (Geschenke kaufen! Weihnachtsmenü überlegen!) und Stress (auf jeden Fall noch xy fertig kriegen. Und den Steuerberater anrufen! Und&#8230;). </p>
<p>Andererseits lädt der Dezember zu Rückblick und Vorausblick ein. Mich jedenfalls.</p>
<p>Vielleicht liegt es am Wetter oder der Dunkelheit. Oder eben doch daran, dass diese Zeiteinheit &#8220;ein Jahr&#8221; mal wieder dem Ende entgegen geht. </p>
<p>Irgendwo habe ich gelesen, dass man das Jahr mit einem Ritual ganz bewußt <span style="font-style:italic;">als komplett gelebt</span> verabschieden solle, um das neue Jahr ohne Altlasten begrüßen zu können. Die Idee, ein Jahr als &#8220;komplett&#8221; zu erklären, gefällt mir. Auch wenn es natürlich immer so eine Sache ist, etwas (ein ganzes Jahr!) per Beschluss zu den Akten zu legen &#8211; andererseits, warum nicht? Besser als ewig mit Vergangenem zu hadern, scheint mir.</p>
<p>Ein Ritual, das ich seit vielen Jahren pflege ist, mich irgendwann <span style="font-style:italic;">zwischen den Jahren</span> (ein wunderbarer Ausdruck, wie ich finde) mit allen Fotos zurückzuziehen, die ich im Laufe des Jahres gemacht habe. Und dann mache ich ein &#8220;best of&#8221;-Album. Was waren die schönsten, die wichtigsten, die berührensten Momente des Jahres? Welche Bilder müssen unbedingt ins Album, auch wenn deren fotografische Qualität nur mittelmäßig ist? Welche können draußen bleiben?</p>
<p>Inzwischen habe ich mehr als 10 solcher &#8220;Jahresalben&#8221;. Manchmal blättere ich sie durch und bin ganz verblüfft, was sich z.B. 2005 alles in meinem Leben abgespielt hat. Man vergißt so viel (ich jedenfalls)! Alleine deshalb lohnt es sich, ab und zu inne zu halten und zu domumentieren.</p>
<p>Reicht mein Foto-Ritual aus, um das alte Jahr als &#8220;komplett gelebt&#8221; zu deklarieren?</p>
<p>Ich habe mir vorgenommen, mich zur Ergänzung nach dem Foto-Ritual noch mit einigen Fragen zu beschäftigen (schriftlich! Und das Ergebnis lege ich ins Fotoalbum. Damit ich in ein paar Jahren wieder erinnere, was mich 2009 beschäftigt hat):</p>
<p>- welche Veränderungen und Herausforderungen gab es 2009?<br />- was war nicht so schön, was war enttäuschend, was sollte im alten Jahr bleiben (wie kann ich das sicher stellen?)?</p>
<p>Und dann die große Frage: Was soll 2010 sein? Die üblichen Neujahrsvorsätze taugen nicht, das wissen wir alle.</p>
<p>Aber wie wäre es, sich ein Motto, ein Thema für das Jahr zu überlegen?<br />Im Blog einer amerikanischen Kollegin (<a href="http://christinekane.com/blog">Christine Kane</a>) gibt es derzeit eine Serie zum &#8220;Wort des Jahres&#8221;. Menschen, die sich ein Wort ausgesucht haben, das für 2009 eine Art Mantra sein sollte, schreiben darüber. Es klingt interessant. Das will ich einmal ausprobieren.</p>
<p>Was könnte das Wort <span style="font-style:italic;">Ihres</span> 2010 sein?</p>
<p>Vorschläge von Christine Kanes Blog sind:<br />- Leuchten<br />- Mut<br />- Hoffnung<br />- Gesundheit</p>
<p>Ich muss noch ein wenig überlegen, unter welches Motto ich mein persönliches 2010 stellen will. </p>
<p>Was sind <span style="font-style:italic;">Ihre</span> Rituale? Wie schließen <span style="font-style:italic;">Sie</span> 2009 ab und bereiten sich auf 2010 vor?</p>
<p>Ich freue mich über jeden Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/gedanken-zum-jahresendejahresbeginn.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mission beendet</title>
		<link>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/mission-beendet.html</link>
		<comments>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/mission-beendet.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 11:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://claudiafrey.de/blog/allgemein/mission-beendet.html</guid>
		<description><![CDATA[Heute Abend fahre ich weiter zu einer Freundin nach Porto Alegre (die Landeshauptstadt, hier ist auch der Flughafen), mein &#8220;Job&#8221; mit den Projekten ist soweit beendet. Ich habe hier schon darueber berichtet, dass alles besser lief, als erhofft. Nun steht &#8230; <a href="http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/mission-beendet.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend fahre ich weiter zu einer Freundin nach Porto Alegre (die Landeshauptstadt, hier ist auch der Flughafen), mein &#8220;Job&#8221; mit den Projekten ist soweit beendet. Ich habe <a href="http://turucu.blogspot.com/2009/09/stand-der-dinge-in-turucu.html">hier</a> schon darueber berichtet, dass alles besser lief, als erhofft.</p>
<p>Nun steht es an, abzuwarten  und zu schauen, ob Ivan Scherdien, der Buergermeister von Turuçu, zu seinen Versprechen steht. Muss nicht sein, da habe ich schon manches erlebt. Aber nachdem das Gespraech mehrere Zeugen hatte und es auch um kuenftige Projekte geht, bin ich tatsaechlich optimistisch. Ich werde bei Gelegenheit berichten.</p>
<p>Gestern habe ich den Tag dann noch genutzt, um mit Elsa aufs Land zu fahren (hier ist eigentlich schon &#8220;auf dem Land&#8221;, aber wir fuhren <em>noch</em> mehr ins Landesinnere &#8211; da wo man eine Stunde Auto faehrt, um 30km matschige Schlammpisten zu bewaeltigen&#8230;). Hier vesucht Guenter, Elsas Sohn, ein Oeko-Reservat aufzubauen. </p>
<p><a href="http://1.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SsXqC2ZO0vI/AAAAAAAAF7w/Eg1aebkhZPc/s1600-h/P1020230.JPG"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SsXqC2ZO0vI/AAAAAAAAF7w/Eg1aebkhZPc/s400/P1020230.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387969863900648178" /></a></p>
<p>Guenter ist einer dieser Menschen, die ich bewundere, weil er <em>schon immer </em>weiss, was er will. Naemlich den brasilianischen Urwald retten und einheimische Pflanzen vor dem Aussterben zu bewahren. Tiere auch, aber sein Herz haengt an den Pflanzen. Da er kein Geld hat (Geld verdienen ist das Letzte, was auf seiner Liste steht&#8230;) versucht er seine Grossmutter zu ueberreden, ihm ihr Land zu ueberlassen. Dona Hilda, die Grossmutter, hat einen grossen Hof, den sie alleine nicht mehr bewirtschaften kann. Aber Guenters Oeko-Ideen sind ihr suspekt. Also &#8220;erarbeitet&#8221; sich Guenter Stueck fuer Stueck das Land,  indem er ungenutzte Ecken &#8220;umwidmet&#8221;.</p>
<p><a href="http://3.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SsXqCNmfuFI/AAAAAAAAF7o/PqN4Eu5YvXo/s1600-h/P1020234.JPG"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SsXqCNmfuFI/AAAAAAAAF7o/PqN4Eu5YvXo/s400/P1020234.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387969852950427730" /></a></p>
<p>Seit langem hat er ausserdem eine oertliche Schule davon ueberzeugt, ihn als &#8220;Oekologie-Lehrer&#8221; einzustellen. Mit den Kindern geht er regelmaessig in die Natur, bringt ihnen bei, weche Pflanzen es gibt (das weiss aussser Guenter hier niemand), wofuer die Pflanzen zu nutzen sind etc. Nachdem es im Januar eine Flutkatastrophe gegeben hatte, hat er mit den Kindern Setzlinge ausgepflanzt, um die Umgebung der Fluesse vor dem Versanden zu schuetzen.</p>
<p>Derzeit hat er ein Stipendium fuer seine Masterarbeit, die daraus besteht, einheimische Urwaldfruechte zu kultivieren. Die Bauern sollen weg davon kommen, Monokulturen anzulegen und erkennen, welche Moeglichkeiten die einheimische Kultur bietet.</p>
<p>Es ist wirklich verrueckt. Brasilien ist so unendlich reich an Natur, und die wenigsten Menschen kennen sich damit aus. Allerdings ist in den letzten Jahren auch hier ein immer groesseres oekologisches Bewusstsein gewachsen, so dass eine gewisse Chance besteht. Aber dann ist hier auch soviel Armut. Und wenn man arm ist, ist einem der Urwald egal.</p>
<p>Umso wichtiger, das Guenter Moeglichkeiten entwickelt, wie man durch oekologische und nachhaltige Landwirtschaft Geld verdienen kann. Sieht nach einem langen Weg aus. Aber das ist Guenter egal. Naechstes Mal, wenn ich da bin, will er seiner Oma noch ein bisschen mehr Land fuer seine Projekte abgeluchst haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/mission-beendet.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Macht von Einzelnen</title>
		<link>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/die-macht-von-einzelnen.html</link>
		<comments>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/die-macht-von-einzelnen.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 06:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://claudiafrey.de/blog/allgemein/die-macht-von-einzelnen.html</guid>
		<description><![CDATA[Derzeit bin ich dabei, mich auf eine besondere Reise vorzubereiten: Am Freitag, den 25.September werde ich nach Süd-Brasilien reisen, genauer: Nach Turucu. Ich habe schon früher und an anderen Stellen über mein Engagement für Kinder und Jugendliche aus den ärmsten &#8230; <a href="http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/die-macht-von-einzelnen.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit bin ich dabei, mich auf eine besondere Reise vorzubereiten: Am Freitag, den 25.September werde ich nach Süd-Brasilien reisen, genauer: Nach Turucu. Ich habe schon früher und an anderen Stellen über mein Engagement für Kinder und Jugendliche aus den ärmsten Familien dort berichtet (z.B. <a href="http://claudiafreycoachingblog.blogspot.com/2008/08/untersttzung-fr-brasilien.html">hier</a> und <a href="http://claudiafrey.de/soziales_engagement.html">hier</a>). Wobei mein Engagement sich meist auf eine Begleitung aus der Ferne beschränkt.</p>
<p>Meine Freundin und Kollegin <a href="http://www.elsatimm.de">Elsa Timm </a>ist diejenige, die in den letzten zehn Jahren in dieser kleinen Stadt Turucu mit ihrem Engagement und ihrer Kompetenz wirklich Erstaunliches bewirkt hat. So verhungert z.B. kein Kind mehr &#8211; keine Selbstverständlichkeit in Turucu. Jugendliche haben die Chance auf eine Ausbildung. Es gibt eine Baumschule, die einheimische Bäume anpflanzt, um den Urwald zu schützen. Und vieles mehr. Das alles war am Anfang ganz, ganz anders. </p>
<p><a href="http://3.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SrengloD3GI/AAAAAAAAF5c/ZYgvHtcUyHA/s1600-h/130208+001.jpg"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SrengloD3GI/AAAAAAAAF5c/ZYgvHtcUyHA/s320/130208+001.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383956057842506850" /></a><br /><em>Viele Familien lebten und leben in solchen Hütten &#8211; zugig und undicht und voller Ungeziefer. Kein guter Ort zum Leben. Nicht für Erwachsene, aber erst recht nicht für Kinder.</em></p>
<p>Elsa wurde dabei von der langjährigen Bürgermeisterin Selmira (in Brasilien benutzt man nur die Vornamen) unterstützt. Selmira hat ihr ermöglicht, immer mehr Projekte ins Leben zu rufen, in dem sie das Personal dafür zur Verfügung gestellt und auch sonst sehr unterstützend war. </p>
<p>So gab es im Laufe der Zeit ein ganzes Team an Sozialarbeitern, Erziehern etc., die sich ebenfalls engagiert und kompetent und die Belange der Ärmsten gekümmert haben. </p>
<p><a href="http://2.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/Sres-n7O7pI/AAAAAAAAF5s/iWzFuCP_sek/s1600-h/P8230047.JPG"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/Sres-n7O7pI/AAAAAAAAF5s/iWzFuCP_sek/s320/P8230047.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383962071414009490" /></a><br /><em>Elsa Timm (mitte), ihre frühere Stellvertreterin (links) und ihr früherer Sozialarbeiter (rechts)</em></p>
<p>Die anderen Mitarbeiter kenne ich nicht so gut, aber von Elsa weiß ich, dass ihr Engagement manchmal über ihre Kräfte geht, sie sich aber nie schont und erst recht nie beschwert. Im Gegenteil. Sie ist dankbar dafür, helfen zu können und gibt oft noch einiges von ihren bescheidenen Einkünften ab, damit eine Familie etwas zu essen bekommt.</p>
<p>Finanziert wurden alle Projekte über Spendengelder, die vom Verein <a href="http://www.hilfe-zur-selbsthilfe-walldorf.de">Hilfe zur Selbsthilfe</a> ehrenamtlich verwaltet und immer wieder großzügig ergänzt wurden. Außerdem prüft dieser Verein mit strengen Rahmenbedingungen, ob das Projekt noch den eigenen Kriterien entspricht (z.B. darf keinerlei Geld in Verwaltung fließen, alles muss den Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen).</p>
<p><a href="http://1.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SrenhCAzhKI/AAAAAAAAF5k/cL0eetUi3tE/s1600-h/P1000147.JPG"><img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SrenhCAzhKI/AAAAAAAAF5k/cL0eetUi3tE/s320/P1000147.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383956065462486178" /></a><em>Das ist eine Kinder-Gruppe im &#8220;Kinderhaus&#8221;, das komplett mit Spendengeldern aus Deutschland gebaut und ausgestattet wurden. Seit es existiert, können Kinder mittelloser Eltern hier tagsüber untergebracht werden. Sie bekommen regelmäßige Mahlzeiten, werden regelmäßig Ärzten zur Vorsorge vorgestellt und werden pädagogisch betreut. Die gesamte personelle Ausstattung wird von der Stadt Turucu übernommen. Im Kinderhaus können bis zu acht Kinder auch für längere Zeit leben, wenn sie z.B. kein Zuhause haben, von Eltern mißhandelt werden etc. Das Kinderhaus ist auch ein Segen für die Eltern, die oft selbst noch Jugendliche sind und durch die Betreuung ihrer Kinder die Möglichkeit bekommen, weiter zur Schule zu gehen und eventuell aus dem Teufelskreis der Armut auszusteigen.</em></p>
<p>Ich habe das Projekt immer wieder regelmäßig besucht und stehe auch in regem Mail-Austausch mit Elsa (darüber schreibe ich in einem gesonderten <a href="http://www.turucu.blogspot.com">Blog</a>). </p>
<p>Tja. Und nach all diesen erfolgreichen Jahren ist nun seit Anfang diesen Jahres der Wurm drin. Denn Bürgermeisterin Selmira konnte sich nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Wahl stellen. Und so wurde Ende November 2008 der Kandidat der gegnerischen Partei gewählt, seit Januar 2009 hat er das Amt inne. Elsa hatte schon im Vorfeld berichtet, dass sie große Angst um die Projekte hätte, sollte er gewinnen. </p>
<p>Wenn man so will, kam es dann sogar noch schlimmer als befürchtet. <a href="http://www.turucu.rs.cnm.org.br/portal1/municipio/dados_politicos.asp?iIdMun=100143441">Ivan Scherdien</a>, so heisst der neue Bürgermeister, machte eine Art Machtkampf aus den Projekten. Die Entscheidungen gingen nun <em>gegen</em> Elsa, nicht mit ihr. Vielleicht war es auch einfach nur Unwissenheit und Unerfahrenheit. </p>
<p>Wie auch immer: Er entließ sämtliche Mitarbeiter der Projekte (außer Elsa, das ging nicht, weil ihr Vertrag an die Projekte geknüpft ist, die er nicht verlieren wollte), setzte inkompetente Menschen ein, denen er wohl einen Gefallen schuldete (diese Wahrnehmung mag nur eine Boshaftigkeit von mir sein, aber&#8230;). Durch den Druck des Vereins konnte Elsa dann zumindest durchsetzen, dass zumindest zwei oder drei ihrer erfahrensten Kräfte weiter arbeiten konnten. Immerhin.</p>
<p>Manche der Projekte liegen seit der Amtsübernahme durch Ivan Scherdien auch brach, so wie die überaus erfolgreiche Schreinerei, ein Projekt für arbeitslose Jugendliche und körperlich und psychisch behinderte Menschen. </p>
<p>Kürzlich schleppt Elsa mehrere 10kg Säcke Reis alleine, die für die Kinder gedacht waren. Der Bürgermeister hatte allen untersagt, ihr zu helfen &#8211; und hatte wohl gehofft, dass sie aufgibt. Das wird sie nicht, so wie ich sie kenne. Aber so kann es ja nicht weiter gehen.</p>
<p>Ich bin fassungslos und schockiert, dass ein Mensch, der doch die Armut um sich herum sehen muss, seine Macht so destruktiv mißbaucht. Davon abgesehen kann man sich auch wundern, dass er von genau den Menschen gewählt wurde, denen er jetzt schadet, aber das ist ein ganz anderes Thema. </p>
<p><a href="http://1.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SrhxcclxlHI/AAAAAAAAF6M/_i1Ft3fYwek/s1600-h/Turucu_Unglueck.jpg"><img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 128px; height: 86px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/SrhxcclxlHI/AAAAAAAAF6M/_i1Ft3fYwek/s400/Turucu_Unglueck.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384178088046335090" /></a>Und wie um zu beweisen, dass ein Unglück selten allein kommt, kam dann Anfang des Jahres noch eine Naturkatastrophe dazu: Eine Überschwemmung zerstörte in wenigen Minuten viele der Hütten und das Eigentum von vielen der Bewohner von Turucu. Gerade in dieser Zeit wären funktionierende Projekte doppelt wichtig gewesen, aber so war es eben nicht.</p>
<p>Was in 10 Jahren aufgebaut wurde, konnte trotz allem glücklicherweise noch nicht wirklich zerstört werden, aber es geht in diese Richtung. Ich habe dem Verein geraten, keine Spenden nach Turucu zu senden, bis klar ist, was dort eigentlich los ist und vor allem, wei es dort weiter gehen kann.</p>
<p>Das ist der Grund für meine Reise: Ich muss und will alles mit eigenen Augen sehen, mit den Menschen sprechen und vor allem, mich mit mit Elsa zusammen setzen und beraten, welche Möglichkeiten es gibt. Vielleicht finden wir einen Weg, den Kindern und Jugendlichen der Region weiter zu helfen, die unabhängig von einer Stadt (mit regelmäßig wechselnden Bürgermeistern&#8230;) ist. </p>
<p>Denn die Macht von Einzelnen ist enorm, das hat mir die Erfahrung dieser Jahre gezeigt: Einzelne können unglaublich viel im Guten, aber auch im Negativen bewirken. Und wenn ich ein bißchen etwas dazu beitragen kann, dass die Wagschale wieder zum Guten kippt, dann will ich das auf jeden Fall versuchen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/die-macht-von-einzelnen.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stark durch Coaching?</title>
		<link>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/stark-durch-coaching-3.html</link>
		<comments>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/stark-durch-coaching-3.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 12:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://claudiafrey.de/blog/allgemein/stark-durch-coaching-3.html</guid>
		<description><![CDATA[In einer Blogparade hatte ich im April/Mai diesen Jahres dazu aufgerufen, sich Gedanken darüber zu machen, ob Coaching etwas bewirkt. Ob tatsächlich auch (oder gerade?) in einer solchen Krisensituation, wie sie von Wirtschaftsmenschen seit einiger Zeit beschworen wird, Coaching sinnvoll &#8230; <a href="http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/stark-durch-coaching-3.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://claudiafrey.de/download/stark_durch_coaching.pdf"><a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/Sn7IhLPj0rI/AAAAAAAAF48/nlBphBNuK3E/s1600-h/Stark+durch+Coaching_titel2.jpg"><img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 283px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_TW21hlzXnYc/Sn7IhLPj0rI/AAAAAAAAF48/nlBphBNuK3E/s400/Stark+durch+Coaching_titel2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5367948278151500466" /></a></a>In einer <a href="http://claudiafreycoachingblog.blogspot.com/2009/05/was-ist-eine-blogparade.html">Blogparade</a> hatte ich im April/Mai diesen Jahres dazu aufgerufen, sich Gedanken darüber zu machen, ob Coaching etwas bewirkt. Ob tatsächlich auch (oder gerade?) in einer solchen Krisensituation, wie sie von Wirtschaftsmenschen seit einiger Zeit beschworen wird, Coaching sinnvoll ist. Oder sogar stärken kann? Um diese Zeit besser zu überstehen?<br /><a href="http://claudiafreycoachingblog.blogspot.com/2009/04/stark-durch-coaching.html"><br />Stark durch Coaching?</a> war die Frage. Und es gab einige interessante Anmerkungen und Ideen dazu.</p>
<p>Inzwischen &#8211; leider mit einiger Verzögerung &#8211; habe ich die gesammelten Antworten in einer bunten, etwas chaotischen (wie eben das Leben so ist&#8230;) PDF-Datei zusammen gefasst. </p>
<p><a href="http://claudiafrey.de/download/stark_durch_coaching.pdf">Hier können Sie die PDF-Datei herunter laden.<br /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.claudiafrey.de/blog/allgemein/stark-durch-coaching-3.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

